TOURISMUS-MARKETING.
12.02.2025


Grüner Reisen: Wie Destinationen nachhaltigen Tourismus neu definieren
Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Tourismus, wie unsere beiden Nachhaltigkeits-Checks mit Arosa Tourismus und Andermatt Swiss Alps eindrucksvoll zeigen. Doch wie lässt sich nachhaltiges Reisen effektiv promoten - Gibt es eine universelle Erfolgsformel oder hängt die Vermarktung stark an den Gegebenheiten der jeweiligen Destination? Und wie verbessert man effektiv die enormen CO2-Belastungen durch die An- und Abreise der Gäste? Wir haben unser Netzwerk nach ihren Ansätzen und Best-Cases gefragt.
Die Gäste Nachhaltigkeit spüren lassen
Arosa setzt konsequent auf Nachhaltigkeit und macht diese für Gäste spürbar – ganz nach dem Prinzip «Sagen, was man tut, und tun, was man sagt». Die Destination verfolgt keine leeren Versprechen, sondern kommuniziert gezielt umgesetzte Massnahmen. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, nachhaltige Mobilitätskonzepte und ressourcenschonende Projekte von regionaler Bio-Küche bis hin zu energieeffizienten Gebäuden oder alternativen Treibstoffen für Pistenfahrzeuge.
Auch das Sportangebot wird im Sinne der Nachhaltigkeit optimiert. Winterwandern ist schon heute eine der beliebtesten Aktivitäten und eine umweltfreundliche Alternative, im Skiticket ist das ÖV-Billett bereits enthalten. Im Sommer investiert Arosa seit über zehn Jahren in nachhaltige Angebote – von der Arosa Card, mit mehr als zwölf inkludierten Gästeerlebnissen, über das Arosa Bärenland bis hin zu den Biodiversitätstagen, die den bewussten Umgang mit der Natur fördern.

Mehr als Dreiviertel der Gäste kommen aus der Schweiz bzw. dem DACH-Raum. Die Mobilitätsempfehlung richtet sich daher gezielt auf den öffentlichen Verkehr, der sowohl bei der An- und Abreise als auch innerhalb der Destination eine zentrale Rolle spielt. So bleibt Arosa ein Vorreiter für nachhaltigen Tourismus in den Schweizer Alpen.
Roland Schuler, Tourismusdirektor, Arosa Tourismus
Umweltfreundliche An- und Abreise als wichtiger Hebel
Nachhaltigkeit ist im Tiroler Tourismus tief verankert. Der Tiroler Weg – unsere Tourismusstrategie – setzt daher unter anderem auf Regionalität, zukunftsfähige Destinationen und sanfte Mobilität. Mit dem Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit haben wir als Tirol Werbung eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die Impulse für eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung setzt.
Ein wichtiger Hebel ist die umweltfreundliche An- und Abreise. Mit Initiativen wie „Tirol auf Schiene“ fördern wir die Anreise per Bahn und maßgeschneiderte Angebote wie „Im Nightjet zum Schnee“ zeigen, wie gezielte Maßnahmen eine nachhaltige Wahl attraktiver machen können. Die Anreise per Flugzeug spielt in Tirol eine untergeordnete Rolle, nur etwa vier Prozent unserer Gäste reisen mit dem Flugzeug an.
Auch in den Skigebieten werden nachhaltige Erlebnisse gezielt entwickelt. So arbeiten Tirols Seilbahnen mit zertifiziertem Ökostrom und damit klimaneutral, Photovoltaikanlagen wie am Pitztaler Gletscher erzeugen erneuerbare Energie direkt am Berg. Gleichzeitig bieten sanfte Wintersportarten wie Langlaufen, Rodeln oder Winterwandern ein ergänzendes Angebot zum klassischen Pistensport. Im Sommer stehen ebenfalls Kombinationen aus Bewegung und Naturerlebnis im Fokus –vom Wandern übers Radfahren und Klettern bis zu Berg- und Badeseen.

Dass wir diesen Weg in Tirol konsequent verfolgen, zeigen Auszeichnungen wie das Österreichische Umweltzeichen, das neben zahlreichen Unterkünften bereits zwei Tourismusregionen in Tirol erhalten haben. Nachhaltiger Tourismus bedeutet für uns, Natur und Erlebnisse in Einklang zu bringen – heute und in Zukunft.
Nicole Ortler, Leiterin des Kompetenzzentrums Nachhaltigkeit, Tirol Werbung
Durch Aufklärung und Transparenz Reisende beeindrucken
Nachhaltigkeit ist für uns bei Hanse Mondial kein Trend, sondern eine essenzielle Verantwortung. Unser Ziel ist es, nachhaltige Mobilitätslösungen in den Mittelpunkt des Reisens zu stellen. Mit unserer intelligenten Buslogistik bieten wir eine umweltfreundliche Alternative zu Flug- und Individualverkehr und helfen Unternehmen, Veranstaltern und Tourismusregionen, CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren.
In der Vermarktung setzen wir auf Aufklärung und Transparenz. Viele Reisende unterschätzen den positiven Einfluss, den sie mit der Wahl des richtigen Verkehrsmittels haben. Wir kommunizieren aktiv die Umweltvorteile des Reisebusses sowohl direkt an Kunden als auch in Kooperation mit Destinationen, die sich für nachhaltigen Tourismus starkmachen.

Die Debatte um Flugscham verstärkt das Bewusstsein für klimafreundliche Reiseoptionen. Unser Ansatz: Reisebusse als echte Alternative für Mittelstrecken etablieren und in die gesamte Reisekette integrieren. Durch optimierte Shuttle-Konzepte, Direktverbindungen und Kooperationen mit Destinationen ermöglichen wir klimafreundliche An- und Abreisen, die bequem, effizient und nachhaltig sind.
Julien Figur, Founder & CEO, Hanse Mondial
Gemeinsam. Bewusst. Für Generationen.
Als Familiendestination ist Nachhaltigkeit für uns eine Herzensangelegenheit und ein zentraler Bestandteil unseres Handelns. Unser ganzheitlicher Ansatz basiert auf dem Drei-Säulen-Modell und stellt zudem nicht nur unsere Gäste, sondern auch die Einheimischen und Mitarbeiter in den Fokus.
Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie, der KLAR!-Sonnenterrasse und einem klaren Maßnahmenplan setzen wir konkrete Schritte, um umweltbewusstes Reisen zu fördern und die Lebensqualität vor Ort zu steigern. Durch enge Kooperationen mit lokalen Partnern und transparente Kommunikation schaffen wir ein starkes Bewusstsein für Nachhaltigkeit.
Neben der Wintersaison und der bedeutenden Sommersaison arbeiten wir aktiv daran, auch die Nebensaison zu beleben. Wir bieten ressourcenschonende Aktivitäten und legen großen Wert auf regionale Produkte sowie Erzeugnisse heimischer Bauernfamilien.
Ein zentraler Baustein unserer Strategie ist die Förderung der E-Mobilität. Seit Sommer 2024 ist unsere Ladestation für Elektrobusse in Betrieb, um nachhaltige An- und Abreisen für Gruppen zu ermöglichen. Wir positionieren uns bewusst als Zielort für vollelektrische Reisebusse, die in den kommenden Jahren zunehmend zum Einsatz kommen.
Katharina Lentsch, Nachhaltigkeitskoordinatorin, Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis
Mit EarthCheck-Zertifizierung im Rücken grosse Ziele vor Augen
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von Zürich Tourismus. Unser Ziel ist es, Zürich bis 2030 zu einer der nachhaltigsten Destinationen weltweit zu entwickeln. Dabei liegt der Fokus weniger auf einzelne Kampagnen als vielmehr darauf, Nachhaltigkeit als selbstverständlichen Bestandteil touristischer Angebote und in der Zürcher DNA zu verankern - von der Hotellerie über Freizeitangebote und Kulturerlebnisse, bis hin zur Wahl nachhaltiger Mobilitätsoptionen.
Diese strategische Ausrichtung prägt auch die Marktbearbeitung. Durch die gezielte Ansprache von Gästen aus der Schweiz und Nahmärkten fördern wir klimafreundliche Reiseoptionen. Im Kongress-und Eventbereich unterstützen wir Veranstalter:innen aktiv mit Informationen, Tipps und Tricks, Best Practices und einer Auswahl nachhaltiger Locations.
Ein wichtiger Meilenstein ist die EarthCheck-Zertifizierung, die Zürich Ende 2024 erhalten hat und als nachhaltige Destination auszeichnet - und das als eine der wenigen europäischen Destinationen überhaupt. Diese externe Verifizierung schafft Transparenz und zeigt, welche Rolle der Tourismus - in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und den touristischen Leistungsträgern - bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele spielt. Ein verantwortungsvoll gestalteter Tourismus bringt nicht nur Vorteile für Gäste, sondern steigert auch die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung.
Gregory Baur, Manager Convention Bureau, Zürich Tourismus

Nachhaltigkeit ganzheitlich verstehen
Gemeinsam mit der gesamten Schweizer Tourismusbranche verstehen wir Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen, nicht nur die Ökologie, sondern auch die Wirtschaft sowie die gesellschaftliche Ebene stehen hier im Fokus. Ziel aller unserer Aktivitäten ist ein landesweit nachhaltig prosperierender Tourismus, der eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten schafft – Gäste, Lokalbevölkerung, Branchenpartner und die Natur. Und unsere Vermarktung deckt natürlich die Angebote ab, über das gesamte Jahr und alle Saisons – und alle Bedürfnisse von sportlich bis gemütlich. In den sogenannten Nahmärkten in Kontinentaleuropa fördern wir die Anreise im Zug, indem wir Direktverbindungen und Nachtzüge promoten oder gemeinsam mit der Tourismusbranche entsprechende Angebote schnüren.
Ein für alle Märkte unschätzbarer Wert für die Mobilität innerhalb der Schweiz ist zudem unser einzigartiges ÖV-Netz mit Zug, Bus, Schiff und Bergbahn. Gerade für Übersee-Gäste gilt: sobald sie im Ferienland Schweiz angekommen sind, bewegen sie sich mehrheitlich im ÖV, wie beispielsweise auf unserer Grand Train Tour of Switzerland.
Rahel Ammon, Head Tourism Development & Sustainability, Schweiz Tourismus

Intern wie Extern Nachhaltigkeitsbestrebungen vorantreiben
Unsere Nachhaltigkeitsaktiviäten beginnen im Kleinen (intern) und enden bei der Sensibilisierung unserer Stakeholder in der Region (extern). Wir sind Teil Schweizweiter Nachhaltigkeitsprogrammen wie Swisstainable, arbeiten eng mit Unternehmen bezüglich Barrierefreiheit zusammen und entwickelten selbst einen „Nachhaltigkeitsleitfaden für regionale Events“, inklusive einer digitalen Plattform wo sich Events eintragen, messen und jährlich wiederkehrend bewerten. So wollen wir unseren Standort nachhaltig entwickeln.
Eine unserer Hauptaufgaben ist die Produkt- und Angebotsgestaltung. Auch dabei achten wir auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit. Wir wollen Angebote für die Bevölkerung und Gäste schaffen, welche umweltverträglich, sozial aber auch wertschöpfend sind. Unsere Stärke liegt in der Vernetzung unterschiedlicher Stakeholder unserer Gesamtregion, was ebenfalls zu einer nachhaltigen regionalen Entwicklung beiträgt.

Nicht zuletzt unterstützen wir Nachhaltigkeitsprojekte Dritter. Ein gutes Beispiel dafür ist der erzielte Weltrekord mit dem weltweit ersten Formationsflug vollelektrifizierten Flugzeugen (die sog. eForce) am Seenachtfest Rapperswil-Jona 2024. Unser Rolle als Netzwerk- und Kommunikationspartner war dabei massgebend.
Tobias Treichler, Tourismusdirektor, Rapperswil Zürichsee Tourismus
Mit lokalen Partnern die Region ökologisch weiterentwickeln
Wir setzen auf Nachhaltigkeit, indem wir umweltfreundliche Maßnahmen wie den Einsatz erneuerbarer Energien und die Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel in unserer gesamten Region integrieren. Wir arbeiten mit lokalen Partnern zusammen, um die Region ökologisch weiterzuentwickeln und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Abseits des klassischen Skisports bieten wir zahlreiche Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern, Langlaufen und Winterwandern, die unseren Gästen eine alternative Möglichkeit bieten, die Natur zu erleben. Im Sommer setzen wir auf Tourismus mit Aktivitäten wie Wandern und Mountainbiken, die den Fokus auf Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit legen. Angesichts der zunehmenden „Flugscham“ fördern wir alternative Anreisemöglichkeiten wie die Anreise mit dem Zug. Wir unterstützen die Gäste bei der Planung einer umweltbewussten Anreise, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig einen nachhaltigen Urlaub zu ermöglichen. So schaffen wir eine umweltfreundliche Mobilität, die den Bedürfnissen der Gäste und der Natur gerecht wird.
Christian Zauser, Nachhaltigkeitsbeauftragter, Tourismusverband Paznaun-Ischgl

Durch Leistungsangebote Gäste zur Nachhaltigkeit motivieren
Das Thema Nachhaltigkeit muss bei jeder Kommunikation glaubwürdig mitschwingen – wir stellen es aber meist nicht in den Vordergrund. Derzeit lassen wir uns als Destination mit dem Österreichischen Umweltgütesiegel zertifizieren. Zugleich haben wir mit „Mein See“ eine Kampagne gestartet, bei der wir die herausragende Qualität des Wassers im Faaker See und die Schutzmaßnahmen aller Nutzergruppen positiv kommunizieren. Mehr Infos gibt es unter www.mein-see.at.
Gerade weil der Sport bei uns in der Natur stattfindet, erleben wir eine hohe Sensibilität. Wir bieten die gesamte Palette des sanften Winters an. Ganzjährig versuchen wir unsere Gäste zu motivieren, sich möglichst nicht mit dem Auto zu bewegen, sondern mit Rad, zu Fuß oder mit Öffis. Dabei haben wir gelernt, dass Urlaube bei uns in der Regel mit recht viel Gepäck verbunden sind. Moderne Leihangebote können da helfen und zur Anreise mit Öffis motivieren. Wenn die Gäste ihr Equipment mitbringen, ist es meist leicht, sie zu einem sanften Verhalten vor Ort zu motivieren. Die Last Mile ist durch den Bahnhofshuttle geklärt, vor Ort helfen unsere Öffi-Angebote, zum Beispiel mit der in der Erlebniscard inkludierten S-Bahn-Nutzung.
Georg Overs, Geschäftsführer, Region Villach Tourismus

Jeder muss seinen Beitrag leisten
Ich denke, es wird noch einige Zeit dauern, bis Gäste eine nachhaltige Destination als Reisemotiv wahrnehmen und gezielt buchen. Entscheidend ist, dass alle Akteure einer Destination einen wesentlichen Beitrag leisten, damit Nachhaltigkeit für den Gast authentisch erlebbar wird. Dann kann ich gezielt, diesen Themenbereich in der Kommunikation aufnehmen.
Darüber hinaus sollte das Angebot einer Destination konsequent der Strategie einer nachhaltigen Region folgen. Dabei gilt es zu fragen: Wie kann z.B Skifahren nachhaltiger gestaltet werden, und welche Angebote lassen sich ohne zusätzlichen infrastrukturellen Aufwand ins Portfolio integrieren.
Gerhard Gstettner, Inhaber und Geschäftsführer, Gstettner

Die Region Erlebenswert machen
Das Thema Nachhaltigkeit ist fest in unserer Strategie „Region Innsbruck ERLEBENSWERT“ verankert. Wir setzen uns für einen Tourismus ein, der unsere Region zu einem noch erLEBENSWERTEREN Ort gestaltet. Dabei berücksichtigen wir eine Entwicklung im Spannungsfeld zwischen Berg, Natur und Stadt. Im Wissen, dass Tourismus neben unzähligen positiven Aspekten auch Herausforderungen mit sich bringt, gehen wir diese proaktiv an und legen so die Basis für eine gesunde, nachhaltige und zukunftsfähige Tourismuswirtschaft im Sinne von BewohnerInnen UND Gästen. Auf Organisationsebene sind wir gerade dabei, die Governance zur Nachhaltigkeit mit einer CSO-Stelle und einem Green Team noch stärker im Unternehmen zu verankern. Details zu Initiativen können auf unserer Website eingesehen werden.
Die Region Innsbruck punktet genrell mit alpin-urbaner Erlebnisvielfalt. Einheimische und Gäste erfreuen sich also nicht nur an erstklassigen Skigebieten direkt vor der Haustür, auch für das sogenannte sanfte Wintervergnügen – von Winterwandern über Rodeln bis Langlaufen – gibt es unzählige Möglichkeiten. Gleiches gilt für den Sommer – wir entwickeln unser Angebot für Erholungssuchende und Actionfreaks kontinuierlich weiter – unter der Prämisse, dies stets im Einklang mit der Natur zu tun. Als Beispiel seien hier unsere Genussradwege genannt, die zahlreiche Gasthäuser und Direktvermarkter in der Region integrieren und damit auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen.

Gleichzeitig ist es ein Fakt, dass die Anreise den größten Anteil am CO2-Fußabdruck einer Reise hat. Gleichzeitig ist die Internationalisierung der Herkunftsmärkte unverzichtbar für eine Region wie Innsbruck. Wo möglich, forcieren wir durch Kooperationen mit DB und ÖBB die Bahnanreise und setzen Initiativen, um die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Region weiter zu steigern. Und auch in die Mobilität vor Ort investieren wir viel, damit so viele Wege wie möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden können – am Mieminger Plateau gibt es beispielsweise einen Aktivbus, dessen Benutzung für Gäste mit der Welcome Card kostenlos ist.
Holger Gassler, Bereichsleitung Marke und Kommunikation, Innsbruck Tourismus










