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06.10.2026

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Vom Partner zum Namensgeber: Wie DEKRA die 1. Volleyball Bundesliga Frauen prägt

DEKRA geht im Frauensport voran: Als Namensgeber der 1. Volleyball Bundesliga Frauen will das Unternehmen neue Zielgruppen erreichen und Frauen für technische Berufe begeistern. Im Expertview erläutern Kim Oszvald-Renkema (Geschäftsführerin, Volleyball Bundesliga) und Guido Kutschera (Vorsitzender der Geschäftsführung, DEKRA Automobil), warum die Partnerschaft seit 2022 gewachsen ist, wie Storytelling statt reiner Werbung im Mittelpunkt steht und was die DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen bis 2028 erreichen will.

Wie entstand die Idee, das Namensrecht zu entwickeln und am Markt zu platzieren?

Kim Oszvald-Renkema: Das Namensrecht wurde in der Volleyball Bundesliga bisher noch nie vergeben. Wir haben uns bewusst viel Zeit genommen, um dafür den richtigen Partner zu finden. Die Liga hat sich in den vergangenen Jahren stabilisiert und weiterentwickelt, deshalb war jetzt der richtige Zeitpunkt, diesen Schritt zu gehen. DEKRA ist seit vielen Jahren an unserer Seite und hat uns in guten wie in schwierigeren Zeiten begleitet. Für uns ist DEKRA deshalb der perfekte Namensgeber für die 1. Bundesliga Frauen.

DEKRA begleitet die Volleyball Bundesliga bereits seit 2022 als Partner. Was waren die Gründe dafür, das Engagement nun auf die nächste Stufe zu heben und Namensgeber der Liga zu werden?

Guido Kutschera: Wir haben in der Volleyball Bundesliga der Frauen in den vergangenen Jahren eine sportlich und organisatorisch sehr positive und professionelle Entwicklung erlebt. Gleichzeitig ist unsere Partnerschaft authentisch gewachsen. Die Namenspartnerschaft ist daher der logische nächste Schritt: Sie gibt DEKRA eine dauerhafte Präsenz in einem emotionalen Umfeld und zeigt, dass wir für weit mehr stehen als für die Hauptuntersuchung.

Welche Kriterien waren entscheidend, um in DEKRA den passenden Partner zu finden?

Kim Oszvald-Renkema: Uns war ein namhafter und verlässlicher Partner wichtig, der uns langfristig begleitet, damit wir die Sportart gemeinsam weiterentwickeln können. Genau das tut DEKRA schon seit Langem, und nun bauen wir dieses Engagement gemeinsam aus. Für uns zählen aktive Partner, also Partner, die mitgestalten und den Sport mitleben. Das trifft auf DEKRA in besonderem Maße zu.

Außerdem legen wir großen Wert auf gemeinsames Storytelling. DEKRA unterstützt den Frauensport und unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Daraus ergeben sich spannende gemeinsame Themen: Recruiting, DEKRA als Arbeitgeber und bessere Chancen für Frauen.

Welche strategischen Überlegungen standen hinter der Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, und welche Rolle spielt dabei die langfristige Markenentwicklung von DEKRA?

Guido Kutschera: Wir wollen DEKRA noch stärker als moderne und vielfältige Organisation positionieren und neue Zielgruppen erreichen. Wir freuen uns, dass wir als deutsches Unternehmen im Frauensport eine Vorreiterrolle haben – bislang gibt es nur wenige Namenspartnerschaften in diesem Bereich. Die Zusammenarbeit stärkt unsere Marke langfristig und schafft eine Plattform, um DEKRA über die bekannten automobilen Dienstleistungen hinaus sichtbar zu machen.

Welche konkreten Impulse soll die Partnerschaft für Vereine, Spielerinnen und die Liga setzen?

Kim Oszvald-Renkema: Die Klubs sollen nicht nur finanziell profitieren, sondern auch von der Sichtbarkeit und der Aktivierungskraft eines so großen deutschen Unternehmens. In dieser Saison haben wir erstmals ein flächendeckendes Challenge-System in den Hallen eingeführt. Darüber wurde viele Jahre gesprochen, jetzt konnten wir es umsetzen. Auch hier wird DEKRA als Präsentationspartner des Challenge-Systems sichtbar sein.

Welche konkreten Aktivierungen sind rund um die Partnerschaft geplant? Und wie soll die Marke DEKRA für Fans, Teams und Spielerinnen erlebbar gemacht werden?

Guido Kutschera: Gemeinsam mit der Liga sind wir dabei, verschiedene digitale und analoge Aktivierungen. Dabei werden wir das Thema „Frauen in technischen Berufen“ weiter in den Fokus nehmen. Auch Nachhaltigkeit wird eine Rolle spielen: Beim Pokalfinale haben wir schon zum zweiten Mal den Carbon Footprint ermittelt. Zudem haben wir den Media Day genutzt, um die Spielerinnen mit der DEKRA Welt vertraut zu machen. Geplant sind außerdem Gewinnspiele und Fan-Aktionen. Und wir nutzen das Pokalfinale als große Plattform, um unsere Marke erlebbarer zu machen.

Welche Rolle spielt Storytelling bei der Aktivierung der Partnerschaft?

Kim Oszvald-Renkema: Storytelling ist für uns das Herzstück dieser Partnerschaft. Auf reine Werbeaktivierung setzen wir bewusst nicht. Wir erzählen die Geschichten unserer Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, und wir erzählen Geschichten rund um das Thema Recruiting. Dass sich DEKRA als Unternehmen aus einem eher männlich geprägten Umfeld aktiv für den Frauensport einsetzt, ist ein starkes Signal. Das werden wir über verschiedene Kanäle sichtbar machen.

DEKRA setzt bewusst einen Schwerpunkt auf den Frauensport. Welche Bedeutung hat der Frauensport für eure Sponsoringstrategie und welche Chancen seht ihr dabei?

Guido Kutschera: Wir haben den Frauensport ganz gezielt als wichtigen Bestandteil unserer Sponsoringstrategie benannt. Wenn wir auf die mehr als 100-jährige Geschichte von DEKRA schauen, waren wir traditionell ein klar männlich geprägtes Unternehmen. Das ändert sich langsam, und diesen Prozess wollen wir weiter voranbringen. Der Frauen-Volleyball hat deutlich an Sichtbarkeit gewonnen. Er bietet ein Umfeld, in dem Leistung und Professionalität thematisiert werden und in dem wir DEKRA als moderne und vielfältige Organisation präsentieren können.

Als technische Sachverständigenorganisation möchte DEKRA auch Frauen für technische Berufe begeistern. Welche Rolle kann diese Partnerschaft dabei spielen?

Guido Kutschera: Die Partnerschaft macht weibliche Vorbilder sichtbar. Sie bringt die Welt des Sports mit technischen Berufsfeldern in Zusammenhang. Spielerinnen und technische Expertinnen verbindet mehr als man vielleicht zunächst denkt. Die Athletinnen verkörpern Werte wie Leistung, Präzision, Verantwortung, Teamgeist und Mut – Werte, die auch DEKRA wichtig sind. Wir möchten zeigen, dass technische Berufe spannende Karrierewege für Frauen bieten, und DEKRA als attraktive Arbeitgebermarke positionieren.

Wo seht ihr die größten Chancen und Herausforderungen für das weitere Wachstum der Liga?

Kim Oszvald-Renkema: Die größte Herausforderung liegt in der Weiterentwicklung der Standorte. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage brauchen wir mehr Geld im System, um uns weiter zu professionalisieren und die nächsten Entwicklungsschritte voranzutreiben. Zudem brauchen wir mehr Standorte, die den Aufstieg in die 1. Bundesliga anstreben, damit wir einen geregelten Auf- und Abstieg bekommen.

Ich hoffe, dass weitere große Partner diesen tollen Sport unterstützen, damit Deutschland auch bei den wichtigsten Turnieren wie den Olympischen Spielen wieder eine bedeutende Rolle spielen kann. Und wir brauchen Sichtbarkeit durch große Turniere in Deutschland, etwa Europa- oder Weltmeisterschaften, damit Volleyball hierzulande einen neuen Schub bekommt.

Ihr sprecht von positiven Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Was waren für euch bisher die wichtigsten Momente und/oder Erfolge dieser Partnerschaft?

Guido Kutschera: Die Partnerschaft hat sich deshalb als authentisch erwiesen, weil die Werte im Sport und bei DEKRA, wie gesagt, gut zusammenpassen. Dank der zunehmenden Sichtbarkeit des Frauen-Volleyball erreichen wir mit der Partnerschaft Zielgruppen, die bislang kaum Berührungspunkte mit DEKRA hatten. Das wollen wir fortsetzen und intensivieren, und der neue Name der Liga wird uns dabei helfen.

Was macht DEKRA zum passenden Partner für die Entwicklung der Frauen-Bundesliga?

Kim Oszvald-Renkema: DEKRA hat über viele Jahre bewiesen, dass sie ein treuer Partner ist, der nicht nur unterstützt, sondern aktiv mitgestaltet. Dazu kommt ein glaubwürdiges Engagement für den Frauensport, das weit über das Logo auf dem Trikot hinausgeht, etwa bei unseren Schiedsrichterinnen oder beim Thema Chancen für Frauen im Beruf. Diese Kombination aus Verlässlichkeit, Haltung und dem Willen, gemeinsam etwas zu bewegen, macht DEKRA zum idealen Partner für die Entwicklung unserer Liga.

Woran würdet ihr 2028 messen, dass die Zusammenarbeit erfolgreich war?

Kim Oszvald-Renkema: An einer hohen Sichtbarkeit, an starken Geschichten, die wir gemeinsam erzählt haben, an vollen Staffeln und an einer spannenden 1. Bundesliga mit vollen Hallen.

Guido Kutschera: Erfolgreich wird die Partnerschaft dadurch, dass die DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen nachhaltig an Sichtbarkeit, Reichweite und positiver Wahrnehmung gewinnt. Dass noch mehr junge Frauen Interesse an technischen Berufen bekommen und DEKRA als modernen und attraktiven Arbeitgeber wahrnehmen. Dass das Sponsoring messbar zur Markenbekanntheit von DEKRA beiträgt und die Leute in uns ihren Partner für die Sicherheit sehen – inklusive neuer Kundenkontakte für unsere Dienstleistungen. Insgesamt wird die Partnerschaft dadurch erfolgreich, dass Vereine, Spielerinnen, Fans und DEKRA gleichermaßen davon profitieren.


Kontakt

Volleyball Bundesliga GmbH
Nico Nersinger (Manager Vertrieb und Partnermanagement)
E-Mail: nersinger@volleyball-bundesliga.de
Web: volleyball-bundesliga.de

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