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31.08.2026

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Community wird zur Überlebensstrategie – Warum der wichtigste Marketingkanal künftig der eigene ist

Marketing befindet sich im Umbruch. Neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten und die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz stellen bisherige Erfolgsrezepte infrage. Gemeinsam mit StrategyOne beleuchtet ESB in einer siebenteiligen Serie die wichtigsten Zukunftsthesen für Marken und Marketingverantwortliche.

Teil 6 zeigt, warum Unternehmen ihre Abhängigkeit von Plattformen und Reichweite reduzieren müssen und weshalb der Aufbau einer eigenen Community zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.

 

Bisher erschienen:

Nach den bisherigen Ausgaben zu Markenpositionierung, Künstlicher Intelligenz, AI-Commerce, Authentizität und Marketing-Performance richtet Teil 6 den Blick auf einen weiteren zentralen Erfolgsfaktor: den direkten Zugang zu Kundinnen und Kunden.

Unter der These «#1 Kanal: Deine Community – Community wird zur Überlebensstrategie» zeigt StrategyOne, weshalb Unternehmen ihre wichtigste Reichweite künftig nicht mehr mieten, sondern selbst aufbauen sollten. Der Beitrag erläutert, warum eigene Communities im Zeitalter von KI und sinkender Plattformkontrolle zum wertvollsten Marketingkanal werden und wie Marken durch langfristige Beziehungen ihre Sichtbarkeit, Unabhängigkeit und Zukunftsfähigkeit stärken können.

Community wird zur Überlebensstrategie

Kundenzugang wird zum Risiko – Community zur Versicherung. Die Karten rund um Kanäle, Sichtbarkeit und Reichweite werden gerade neu gemischt. Klassische Reichweite, Suchmaschinen und Social Media verlieren dabei schrittweise an Wirkung.  Mit den neuen AI-Spielregeln wird der Kundenzugang schwieriger, unberechenbarer und unsicherer. Dabei können selbst die etabliertesten und bisher erfolgreichsten Marken abstürzen.

Die intelligenteste Antwort: Die eigene Community. Wer sie jetzt aufbaut, aktiviert und konsequent managt, kann sie zum wichtigsten Marketing-Kanal seines Unternehmens entwickeln. Dafür braucht es jetzt eine klare Strategie, konsequente Investitionen und einen ambitionierten Entwicklungsplan. Also auch einen Budget-Shift aus den aktuellen Kanälen in die Community. Diese Investitionen werden zum Wettbewerbsvorteil. 

Denn wer keinen direkten Zugang zu seinen Kunden besitzt, wird diesen künftig teuer bei Plattformen, Medienhäusern und AI-Systemen einkaufen müssen. Viele Unternehmen investieren noch immer primär in Reichweite. Dabei wird diese Reichweite überteuert gemietet und immer weniger kontrolliert. Und mit den neuen AI-Spielregeln ist überhaupt nicht garantiert, dass die herkömmlichen Kanäle in naher Zukunft noch funktionieren.

Die Konsequenz: Community wird nicht zum Nice-to-have. Community wird zur Überlebensstrategie. In drei Jahren dürfte die Grösse und Qualität Ihrer Community wichtiger sein als Ihr Media-Budget. Denn die stärksten Marken definieren sich künftig nicht über eingekaufte Aufmerksamkeit, sondern über die Qualität ihrer Beziehungen und ihr aktives Management ihrer Kunden- und Fanbasis. Wer keine Community besitzt, mietet seine Zukunft – auf Risiko.

Was tun?
Entwicklung einer mehrstufigen Community-Strategie. Definition eines Zielbildes für die nächsten drei Jahre. Aufbau von Community-Strukturen, Aktivierungsmechanismen und neuen Formaten. Gleichzeitig schrittweise Verschiebung von Budgets aus gemieteter Reichweite in eigene Community-Kommunikation und Community-Aktivierung.

Self-Check: 3 Fragen
1. Besitzen wir einen direkten, aktiv gepflegten Zugang zu unseren wichtigsten Kunden, Fans und Multiplikatoren oder mieten wir diesen Zugang primär über Plattformen, Medien und Reichweite?
2. Haben wir ein klares Drei-Jahres-Zielbild für Aufbau, Aktivierung, Qualität und Management unserer Community?
3. Verschieben wir bereits Budgets und Ressourcen aus gemieteter Reichweite in eigene Community-Strukturen, Formate und Aktivierungsmechanismen?


 

Kontakt

StrategyOne
Pascal Kreder (Managing Partner)
E-Mail: pascal.kreder@strategyone.ch
Web: strategyone.ch

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