Sport-Marketing.
21.07.2026


Sport-Recruiting neu gedacht: Plattform statt Post
Jedes Wochenende dasselbe: Ein Fussballverein sucht einen Torhüter. Ein Basketballteam braucht eine Trainerin. Ein Juniorenverein muss drei Abgänge ersetzen. Also wird auf Instagram gepostet, ein Reel erstellt oder Geld für Werbung ausgegeben – in der Hoffnung, dass die richtigen Personen den Beitrag überhaupt sehen. So sieht Recruiting im Schweizer Breiten- und Amateursport im Jahr 2026 noch immer aus.
PIN bringt Struktur ins Sport-Recruiting
PIN Sport App ist ein Sports Marketplace für die DACH-Region. Athletinnen und Athleten, Vereine, Coaches und Sportdienstleistende finden hier auf einer Plattform zusammen. Networking, Recruiting, Events und Sportservices, alles an einem Ort, gebaut für alle Sportarten und alle Leistungsebenen.
Vereine schreiben Positionen aus. Athleten bauen Profile auf. Coaches finden Projekte. Und wer ein Turnier veranstaltet oder eine Sportdienstleistungen anbietet, erreicht genau die Community, die das sucht.
PIN Sport App wurde in Basel von Pearl Oti-Amoako gegründet – ehemalige Leistungssportlerin und Masterstudentin der Universität Zürich. Die Idee entstand aus ihrer eigenen Erfahrung mit den Lücken im Sport-Recruiting. Zum Kernteam gehören zudem COO Dr. Jorge Díaz-Cidoncha García mit FIFA-Hintergrund sowie CTO Mahmudul Qudrati.
Zahlen bestätigen den Bedarf
Für PIN Sport App war der Juni 2026 der stärkste Monat seit dem Launch. PIN nähert sich der Marke von 2.000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern, mit täglich wachsenden Anmeldezahlen aus Zürich, Basel und der gesamten DACH-Region. Über 100 Vereine und Sportanbieter sind bereits auf der Plattform aktiv. Die meistgenannten Gründe für die Anmeldung sind: Netzwerk aufbauen, Recruiting, Tournaments finden und den richtigen Verein suchen.
Die Zahlen bestätigen, was das Team von Anfang an erkannt hat: Der Bedarf an einem solchen Netzwerk ist klar vorhanden. Was bisher fehlte, war die passende digitale Infrastruktur.
Partnerschaften als nächster Schritt
Welche Schritte folgen nun für PIN? Das Team setzt auf strategische Partnerschaften mit Verbänden, Vereinen, Hochschulen und Institutionen, die Sport zugänglicher machen und gemeinsam weiterbringen wollen. Jede Partnerschaft macht die Plattform stärker und setzt ein Zeichen: Hier entsteht etwas Relevantes – das ist die Zukunft des Sport-Recruitings.
Interessierte Organisationen sind eingeladen, Teil dieser Entwicklung zu werden und mit PIN in Kontakt zu treten.

Recruiting im Sport braucht neue Wege
Laut einer Vereinsstudie von BASPO und Swiss Olympic geben mehr als 60% der Schweizer Sportvereine an, dass Recruiting neuer Mitglieder, der Aufbau eines Trainerstabs sowie die Bindung von Nachwuchsathleten zu ihren grössten Herausforderungen gehören. Das sind keine Einzelfälle. Es ist ein strukturelles Problem – sportartenübergreifend und in allen Regionen der Schweiz.
Um das Ausmass des Ganzen greifbar zu machen: Seit Januar 2026 hat das PIN-Team über 2.500 Instagram-Posts von Sportvereinen in der Schweiz und in Süddeutschland repostet: Clubs, die Spielerinnen suchten, Teams, die Tryouts ankündigten, Vereine, die dringend Coaches oder Vorstandsmitglieder brauchten. Alle über denselben, mühsamen Weg: manuelle Posts, zeitaufwändige Story-Sequenzen oder bezahlte Werbung mit vermutlich wenig Zielgruppengenauigkeit.
Der Bedarf ist real und längst sichtbar. Was fehlte, war eine Infrastruktur, die Vereine und Sportler effizient zusammenbringt. Genau hier setzt PIN an und bietet mit einer innovativen digitalen Plattform eine Lösung für das Recruiting im Breiten- und Amateursport.
Warum Instagram nicht ausreicht
Instagram eignet sich, um Emotionen, Erfolge und Vereinsleben zu teilen. Doch für gezieltes Recruiting im Sport stösst der Kanal an klare Grenzen: Er wurde nicht fürs Sport-Recruiting entwickelt. Beiträge gehen im Algorithmus unter, ihre Reichweite bleibt häufig auf das eigene Netzwerk beschränkt. Wer darüber hinaus sichtbar werden will, braucht ein Budget – und selbst dann fehlt die präzise Zielgruppensteuerung für sportspezifische Bedürfnisse.
Das führt dazu, dass Vereine immer mehr Zeit in Kommunikationsarbeit investieren, statt in ihren eigentlichen Sportbetrieb. Gleichzeitig werden talentierte Athletinnen, Athleten und Coaches, die noch unbekannt sind, nicht gefunden.
Kontakt
PIN Sport App GmbH
Pearl Oti-Amoako (CEO & Co-Founderin)
E-Mail: info@pinsportapp.ch
Web: pinsportapp.ch











