Sport-Marketing.
06.05.2026


Warum Marken Teil von Erlebnissen werden müssen
Wie gelingt Markenkommunikation, wenn Menschen Werbung immer öfter ausblenden? Auf komoot nutzen Millionen Menschen digitale Planung für Wander- und Radtouren. Zugleich entdecken immer mehr Marken wie TEVA, AOK oder Samsung die Plattform als relevanten Kommunikationsraum. Warum das so ist und was Marken daraus lernen können, darüber spricht Timmy Hoppe, Salesmanager bei komoot, im Interview. Am 30. Juni ist er dazu beim Markenfestival in Düsseldorf zu Gast.
Über 50 Millionen Menschen weltweit nutzen komoot, um Outdoor Erlebnisse zu planen und zu entdecken. Was macht die Plattform für Marken heute so spannend und warum funktioniert Inspiration dort oft besser als klassische Werbung?
Marken kämpfen heute um Aufmerksamkeit. Auf komoot geht es eher um Relevanz. Menschen sind dort nicht zum Scrollen, sondern weil sie etwas vorhaben. Sie planen ihr nächstes Erlebnis. Und genau dieser Moment ist für Marken spannend, weil Kommunikation dort nicht als Unterbrechung stattfindet, sondern als Teil des Erlebnisses.
Inspiration funktioniert oft besser als klassische Werbung, weil sie nicht drückt, sondern zieht. Eine gute Idee, eine kuratierte Tour oder ein sinnvoller Impuls wird nicht als Werbung wahrgenommen, sondern als Mehrwert. Das ist ein fundamentaler Unterschied.
Viele Marken wollen heute nicht mehr nur sichtbar sein, sondern Teil von Erlebnissen werden. Wie gelingt es Marken, auf komoot vom Werbemittel zum echten Wegbegleiter zu werden?
Indem sie sich fragen: Was hilft Menschen draussen wirklich weiter?
Die spannendsten Marken auf komoot erzählen nicht nur etwas über sich, sondern schaffen realen Nutzen. Sie inspirieren, geben Orientierung oder machen Erlebnisse überhaupt erst zugänglich. Dann wird aus Kommunikation Begleitung. Und aus einer Marke wird im besten Fall etwas, das positiv mit einem echten Moment verbunden bleibt.
Spannend ist, dass auf komoot nicht nur klassische Outdoormarken stattfinden, sondern auch Marken wie AOK oder Samsung. Was können branchenfremde Marken daraus lernen, wenn es um Relevanz und Community geht?
Dass Relevanz nicht aus der Branche kommt, sondern aus dem Kontext. Eine Marke muss nicht aus dem Outdoor kommen, um glaubwürdig Teil dieser Welt zu sein. Entscheidend ist, ob sie einen sinnvollen Beitrag leistet. Gerade nicht endemische Marken machen oft vor, dass gute Markenführung heute weniger mit Sponsoring zu tun hat und mehr mit echter Anschlussfähigkeit an Lebenswelten.
Wenn man auf Markenkommunikation im Outdoor Bereich schaut. Welche Trends oder neuen Ansätze beobachten Sie gerade, die viele Marken noch unterschätzen?
Ich glaube viele unterschätzen gerade Mikroabenteuer. Nicht jedes Erlebnis braucht grosse Expeditionen. Vieles passiert nach Feierabend oder direkt vor der Haustür. Zweitens wird Utility massiv unterschätzt. Hilfreicher Content ist oft die bessere Kreatividee.
Und drittens sehen wir eine Verschiebung von Reichweite zu Resonanz. Viele reden noch in Impressions. Spannender wird aber zunehmend, wo Menschen wirklich interagieren, speichern, wiederkommen.
Was können Marken generell von Plattformen wie komoot lernen, wenn es darum geht, Community, Nutzen und Emotion stärker zusammenzudenken?
Dass starke Marken nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern Zugehörigkeit. Menschen verbinden sich selten mit Werbebotschaften. Aber mit Erlebnissen schon. Genau dort entsteht emotionale Bindung. Community, Nutzen und Emotion sind keine drei Disziplinen. Eigentlich gehören sie zusammen. Plattformen wie komoot machen das sichtbar.
Warum ist komoot gerade für Marken so spannend?
Weil hier vieles zusammenkommt, was heute selten geworden ist. Aufmerksamkeit mit echtem Intent. Reichweite mit Vertrauen. Inspiration mit konkretem Nutzen. Und weil Outdoor längst viel mehr ist als Outdoor. Es berührt Gesundheit, Mobilität, Nachhaltigkeit, Tourismus, Lifestyle. Für Marken entsteht dadurch kein weiterer Werbekanal. Sondern ein Kontext, in dem man relevant werden kann. Und das ist heute vielleicht wertvoller denn je.
Kontakt
komoot GmbH
Timmy Hoppe (Sales Manager)
E-Mail: timmy@komoot.de
Web: komoot.de











