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26.06.2025

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Frauenfussball auf Rekordkurs: Warum die EM 2025 ein Meilenstein für Sponsoren ist

Dass Frauenfußball boomt, ist längst kein Geheimnis mehr. Kaum ein anderes Sportgroßereignis verzeichnet von Turnier zu Turnier jedoch ein so rasantes Wachstum wie die UEFA EURO der Frauen. Auch die kommende Fußball-Europameisterschaft in der Schweiz, die am 2. Juli 2025 mit dem Spiel Island gegen Finnland in Thun startet, wird voraussichtlich neue Rekorde brechen – bei den Zuschauerzahlen, bei den Ticketverkäufen und auch bei den Sponsorings. Sportfive liefert fundierte Einblicke, warum sich ein Sponsoring im Frauenfußball jetzt besonders lohnt.

Die Zahlen zur WEURO zeigen: Frauenfußball bewegt

  • Reichweiten und Marktanteile haben sich bei den vergangenen Turnieren nahezu verdoppelt. Während 2017 durchschnittlich 3,5 Millionen Menschen die UEFA Women's EURO verfolgten, waren es 2022 im Schnitt fast 5,5 Millionen.
  • Allein das Finale der Frauen-EM 2022 zwischen Deutschland und England verfolgten rund 18 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland. Selbst Partien ohne deutsche Beteiligung schauten laut ARD Media teilweise über fünf Millionen Fußball-Begeisterte.
  • In den Schweizer Stadien bahnen sich Rekordkulissen an. Mehr als 550.000 Tickets sind schon verkauft worden. Zum Vergleich: Bei der Frauen-EM in England 2022 wurden insgesamt 557.000 Tickets abgesetzt.

Purpose, Reichweite, Relevanz: Warum sich ein Sponsoring im Frauenfußball lohnt

Bereits jetzt steht fest: Die EM 2025 wird die meisten Sponsoren in der Geschichte der UEFA für eine EM haben – und zwar sowohl für die Frauen als auch für die Männer. Es sind aber nicht allein die beeindruckenden Zahlen und steigenden Reichweiten, die Unternehmen wie Unilever (Rexona), Lidl oder AXA Deutschland von einen Sponsoring im Frauenfußball überzeugen. Denn Reichweite allein erfasst nicht den Mehrwert, der damit verbunden ist.

Frauenfußball lebt von Engagement, Gemeinschaft, Loyalität und steht für Werte wie Gleichberechtigung und Vielfalt - genau das, was moderne Marken suchen. Anders als die Sponsoringlandschaft im Männerfußball, die es für Marken schwierig macht, sich abzuheben, bietet der Frauenfußball Unternehmen viele neue Chancen: Sich mit einer Haltung zu positionieren. Eine Zielgruppe anzusprechen, die schon zu lange übersehen wurde. Mit einem Sponsoring tatsächlich positive Veränderungen zu bewirken. Denn Sponsoren kommt im Frauenfußball eine herausragende Rolle zu: 66% der Einnahmen der umsatzstärksten Frauenfußballvereine kommen über die Werbung zustande – im Gegensatz zu 44% bei den Männervereinen.

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Unterschätzte Zielgruppe, riesiges Potenzial: Die Sponsoren zeigen, wie es geht

Für AXA Deutschland ist das Sponsoring eine bewusste Entscheidung, da es sich nahtlos in die AXA-Kampagne zum Gender Health Gap „Eine Frau zu sein, sollte kein Risiko sein"  einfügt. Damit greift AXA geschickt einen Storytelling-Ansatz auf, wie es sie im Frauensport für Sponsoren zuhauf gibt. Neben dem Gender Health Gap, dem Gender Care Gap und dem Gender Pension Gap bieten auch vorhandene Stereotype und Vorurteile gegenüber Frauen für Unternehmen wie Banken, Versicherungen, Autoherstellern und Baumärkten viele Möglichkeiten, eine lange vernachlässigte Zielgruppe mit Purpose-Themen zu erreichen.

Auch das Engagement von Lidl reiht sich nahtlos in deren Sportsponsoring-Portfolio ein. Ob im Handball, Radsport oder Fußball – der Lebensmittelhändler unterstützt Frauen- und Männermannschaften gleichermaßen und beweist mit seinem Sponsoring, dass mehr Sichtbarkeit eine positive soziale Wirkung erzielen kann. Und nebenbei erreicht Lidl mit seiner aktuellen "Never Stop Growing Initiative" zur UEFA Women's EURO 2025 eine kaufkräftige Zielgruppe, die besonders offen ist für Engagement mit Haltung: 86% der Frauenfußball-Interessierten finden es wichtig, dass sich Sponsoren für gesellschaftlich relevante Themen einsetzen. Eine repräsentative SPORTFIVE-Umfrage zeigte 2023: Sogar 92% Prozent aller Frauenfußballfans wünschen sich in Zukunft mehr Kampagnen und Sponsorings mit weiblichem Fokus.

Starke Vorbilder: Jeannie Wagner, Svenja Huth, Laura Wontorra, Laura Freigang, Tuğba Tekkal, Mona Nemmer, Xenia Smits (v.l.n.r.) | © Morris Mac Matzen

Vom Hype zum Massenphänomen

Auch abseits der Europameisterschaft geht der Aufstieg des Frauenfußballs weiter.

  • 23 Mio. Deutsche (41 %) interessieren sich für Frauenfußball. Damit ist der Frauenfußball gleichauf mit Männerhandball und Männertennis.
  • Rund 25% der Kernzielgruppe sind ausschließlich am Frauenteam des jeweiligen Bundesligavereins interessiert.
  • Zuschauerrekorde in den deutschen Stadien zeigen immer wieder: Die Fans haben Lust auf Frauenfußball.

Egal, welche Mannschaft das Turnier gewinnt, eines steht bereits fest: Die Erfolgsgeschichte des Frauenfußballs endet nicht mit der WEURO, sondern wird danach weiter an Fahrt aufnehmen. Sponsoren sollten jetzt auf diesen Zug aufspringen, um das Momentum zu nutzen.

Weitere Infos und Fakten zum Frauenfußball u.a. auch im Kernmarkt Deutschland gibt es im kostenlosen Whitepaper "The Rise of Women's Football" von Sportfive.


 

Kontakt

SPORTFIVE
Frederik Festner (Marketing Communications)
E-Mail: frederik.festner@sportfive.com
Web: sportfive.com

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