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Screenable gestaltet die Zukunft des Live-Marketings durch digitale Erlebnisse, die direkt am Eventort stattfinden. Mit interaktiven Minigames auf LED-Wänden, personalisierten Gewinnen per Smartphone und systemintegrierten Call-to-Actions schafft das Unternehmen neue Formen der Markenkommunikation. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, Aufmerksamkeit, Engagement und Konversion gezielt zu steigern und dabei den Zugang für Nutzer so einfach wie möglich zu halten. Im Expertview spricht Geschäftsführer Philipp Spieck über den Mehrwert interaktiver Sponsoring-Aktivierungen, erfolgreiche Projekte mit EDEKA und Doppelherz sowie über die Frage, wie physische und digitale Erlebnisse immer stärker miteinander verschmelzen.

Screenable gestaltet interaktive Live-Marketing-Erlebnisse. Was unterscheidet euch von klassischen Aktivierungsagenturen?

Bei Screenable geht es darum, Menschen bei Events aktiv einzubinden – nicht nur zuzuschauen, sondern mitzumachen. Wir entwickeln digitale Formate wie Spiele oder Gewinnaktionen, die direkt vor Ort auf großen LED-Flächen sichtbar sind und über das eigene Smartphone oder Buzzer gesteuert werden können. Der große Unterschied zu klassischen Agenturen liegt darin, dass bei uns Technik und Konzept Hand in Hand gehen. Unsere Lösungen sind so gestaltet, dass sie einfach funktionieren, gut aussehen – und vor allem: Spass machen.

Wie verändert Gamification aktuell die Aktivierung von Sponsoringrechten, besonders bei Events und in Arenen?

Spielelemente helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Menschen zu gewinnen – besonders bei Events, bei denen es sowieso schon viel zu sehen gibt. Gamification bringt Bewegung in das Thema Sponsoring. Statt einem statischen Werbebanner bieten wir etwas, das die Leute wirklich ausprobieren wollen. Das sorgt für mehr Interaktion und macht die Marke nahbar. Gerade in Arenen oder bei Live-Events merken wir, dass das sehr gut ankommt – weil es unkompliziert ist und sich direkt in den Moment einfügt.

Wie wurde das digitale Glücksrad für EDEKA umgesetzt und was machte es besonders erfolgreich?

Das Glücksrad für EDEKA war eine sehr zugängliche Aktivierung. Menschen konnten per QR-Code teilnehmen, direkt am Event – ohne App-Download oder Registrierung. Nach dem Drehen des Glücksrads kam der Gewinn sofort auf das Handy. Einfach, direkt und ohne Wartezeit. Besonders erfolgreich war die Aktion, weil sie niedrigschwellig war, Spass gemacht hat – und EDEKA gleichzeitig einen messbaren Effekt hatte durch die Ausgabe von Coupons für die EDEKA App.
 

© SCREENABLE

Wie entstand die Idee zum Halbzeitquiz mit Doppelherz bei der SG Flensburg-Handewitt und wie wurde es vom Publikum angenommen?

Die Idee kam aus dem Wunsch, die Halbzeitpause bei Heimspielen sinnvoll zu nutzen. Warum nicht ein kleines Quiz, das auf der LED-Wand läuft und bei dem alle in der Halle mitraten können? Über das Handy können die Zuschauer ihre Antworten abgeben und am Ende wird ein Gewinner bestimmt. Die Rückmeldungen sind sehr positiv – wir haben bei jedem Heimspiel bis zu 1.000 Teilnehmer und die Marke Doppelherz ist direkt im Geschehen präsent, ohne aufdringlich zu sein.
 

© SCREENABLE

Welche Anforderungen haben Sponsoren an Vor-Ort-Aktivierungen – reine Sichtbarkeit oder auch Daten, Konversion und Markenbindung?

Klassische Sichtbarkeit ist immer noch wichtig, aber viele Sponsoren wollen heute mehr: Sie möchten wissen, ob die Aktion etwas gebracht hat – also ob Menschen mitgemacht haben, wie lange sie dabei waren, ob Gutscheine eingelöst wurden. Ausserdem ist die Verbindung zur Marke entscheidend: Hat der Kontakt Spass gemacht? Blieb etwas hängen? Genau das versuchen wir mit unseren Formaten zu erreichen – Aufmerksamkeit schaffen, mit echten Interaktionen verbinden und auf Wunsch auch Ergebnisse liefern, die man messen kann.

Wie entwickelt sich die interaktive Sponsoring Aktivierung und welche Rolle kann Screenable dabei zukünftig spielen?

Wir glauben, dass Sponsoring in Zukunft noch direkter und persönlicher wird. Die Menschen vor Ort sollen stärker eingebunden werden, aber ohne grossen Aufwand für sie. Gleichzeitig wollen Marken wissen, ob ihre Botschaft angekommen ist. Screenable kann hier die Brücke schlagen: Wir entwickeln Formate, die schnell verständlich sind, Spass machen und trotzdem zuverlässig Daten liefern oder zur Teilnahme an weiteren Angeboten führen. Dabei sehen wir uns nicht nur als Anbieter, sondern als Partner – von der Idee bis zur Umsetzung.


Kontakt

screenable GmbH
Philipp Spieck (Co-Founder & CEO)
E-Mail: phlipp@screenable.io
Web: https://screenable.io/

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