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Sympathy for the sponsor

20.12.2012 - 10:41

Musiksponsoren erobern die Bühnen Deutschlands. Waren es im vergangenen Jahr 18 Millionen Euro, die werbetreibende Unternehmen für Festival- und Tournee-Sponsoringrechte in Deutschland ausgaben, sind es 2012 bereits rund 21 Millionen Euro (+17 Prozent). Den Löwenanteil von rund 33 Prozent macht auch dieses Jahr die Getränkeindustrie aus, die mit Coca-Cola, Red Bull und Beck’s die drei bekanntesten Musiksponsoren Deutschlands stellt.

Weitere wichtige Geldgeber sind die Automobilindustrie (19 Prozent) und die Telekommunikationsbranche (zwölf Prozent), die im Umfeld von Musikfestivals wie Rock am Ring (O2, Seat) oder Hurricane Festival (Suzuki, Telekom) 2012 als Sponsoren und Partner in Erscheinung traten. Das sind Ergebnisse des Livemusik Sponsoring Reports 2012 von SPORT+MARKT und Kooperationspartner The Sponsor People.

Einen besonderen Fokus legen zahlreiche Sponsoren auf die jeweilige Vor-Ort- Aktivierung ihrer Engagements. Die lange Verweildauer der Besucher von Stadionkonzerten (durchschnittlich 4,3 Stunden pro Veranstaltung) und Festivals (durchschnittlich 9,7 Stunden pro Tag) bietet den Sponsoren oftmals optimale Voraussetzungen für eine direkte und nachhaltige Ansprache potenzieller Kunden. Für Andreas Ullmann, Senior Consultant von SPORT+MARKT, haben Livemusik- Veranstaltungen „eine ungezwungene und entspannte Atmosphäre, die Sponsoren und Zielgruppe zwangsläufig zusammenführt. Neugierige Besucher, die Umbauphasen unterhaltsam überbrücken wollen, treffen auf kreative und innovative Aktivierungsmaßnahmen der Unternehmen“. Knapp zwei Drittel der Befragten schätzen die zusätzlichen interessanten Aktivitäten der sponsernden Marken und 71 Prozent gaben an, dass sie sich dadurch im Ablauf des Events nicht gestört fühlen.

Erfolgreiche Musiksponsoren beherzigen bei ihrer Vor-Ort-Aktivierung immer eines der drei Gs der Aktivierung: Gruppenerlebnisse schaffen, Grundbedürfnisse stillen und einmalige Gelegenheiten bieten. Die Duschen von Axe (Grundbedürfnisse), der Besuch des Jägermeister-Wirtshauses (Gruppenerlebnis) und Fans als Roadies von Jack Daniel’s (einmalige Gelegenheiten) waren einige Beispiele auf Festivals.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in anderen europäischen Ländern wider. Das Sponsoringvolumen für Livemusik in Europa stieg 2012 um über zehn Prozent auf 118 Millionen Euro. Knapp 18 Prozent entfallen auf Deutschland.



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