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Mit der Einrichtung von ISO/IEC JTC 5 „Digital Product Passport“ beginnt die entscheidende Phase des Digitalen Produktpasses (DPP), der nun nicht mehr nur europäische, sondern eine globale Dimension erhält. Diese Entwicklung stellt die Industrie vor die Frage, wie aus regulatorischen Anforderungen eine funktionierende Infrastruktur entsteht, die über Unternehmensgrenzen und Rechtssysteme hinweg interoperabel ist.

Der DPP darf nicht nur als Compliance-Instrument betrachtet werden – er ist eine neue Produktdateninfrastruktur, die Identitäten zuordnet, Informationen strukturiert und Schnittstellen anschlussfähig hält. Ohne die internationale Normung wird der DPP seine volle Wirkung nicht entfalten können. Ziel ist es, eine interoperable Datenstruktur zu schaffen, die entlang globaler Lieferketten genutzt werden kann.

Aktuell arbeiten verschiedene Wirtschaftsräume an eigenen Ansätzen. Doch unterschiedliche regulatorische Geschwindigkeiten können schnell zu operativen Bruchstellen führen. Die Frage wird daher nicht sein, wer zuerst reguliert, sondern ob ein interoperabler Rahmen entstehen kann.

Die ISO/IEC JTC 5 Markierung steht für den Übergang von regulatorischen Anforderungen zu einer global funktionsfähigen Infrastruktur. Unternehmen, die den DPP als industrielle Infrastruktur begreifen, werden zukunftsfähige, skalierbare Systeme entwickeln. Der eigentliche Test beginnt nun, mit der Schaffung eines Systems, das international anschlussfähig ist.

Die Zukunft des DPP liegt also nicht nur in der Regulierung, sondern in seiner realen Anwendbarkeit und Interoperabilität.


Kontakt
Narravero GmbH
Dr. Inga Ellen Kastens (Chief Communications Officer)
E-Mail: ingaellen.kastens@narravero.com 
Web: www.narravero.com 

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