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Sponsoren setzen auf Österreichs Nationalmannschaft

11.10.2007 - 17:56

Erster Test vor der EM: Ein ökonomischer Vergleich der Fussball-Verbände ÖFB und SFV.

 

Köln, 11.10.2007. Trotz eines niedrigen Zuschauerzuspruchs bei Länderspielen erfreut sich die österreichische Nationalmannschaft weiterhin eines hohen Sponsoreninteresses. Dies ergeben aktuelle Untersuchungen von SPORT+MARKT in Österreich und der Schweiz, die neben den Zuschauerzahlen und dem Sponsoren- interesse auch den Marktwert der beiden Nationalmannschaften analysieren.

Betrachtet man die Zuschauerzahlen beider Länder, so zeigt sich ein signifikanter Unterschied. Während die Österreicher bei Heimspielen ihrer Nationalmannschaft seit Anfang 2006 lediglich eine 45%ige Auslastung ihrer Stadien vorweisen können, füllten sich die Ränge bei Spielen der Eidgenossen zu 70%.
Ein Rückschluss auf die jüngste sportliche Vergangenheit liegt nahe: „Der mangelnde Erfolg der Nationalmannschaft ist sicherlich ein Grund für den geringen Zuschauerzuspruch in Österreich“, sagt Boris Hedde, Senior Consultant SPORT+MARKT. Bei der Interpretation der Zahlen sind jedoch auch die Marktbedingungen beider Länder zu berücksichtigen. „Österreich ist eines der wenigen europäischen Länder, in dem Fussball nicht die populärste Sportart ist“, so Hedde weiter. Gemäss der aktuellen Studie Sponsoring 21+ von SPORT+MARKT ist der Alpine Skisport noch vor Fussball der beliebteste Zuschauersport.
Der bedeutende Unterschied bezüglich des Interesses an Spielen der beiden National- mannschaften lässt sich darüber hinaus auch eindrucksvoll mit der Attraktivität der Nationalspieler demonstrieren. Expertenschätzungen von SPORT+MARKT zufolge liegt der Marktwert des Kaders der Schweizer Mannschaft mit 124 Mio. Schweizer Franken rund 42% über dem Wert der österreichischen Kicker (87 Mio. CHF).
Einen Einfluss auf die Sponsoringeinnahmen der beiden Fussballverbände ÖFB und SFV scheint das Ungleichgewicht in Attraktivität und Zuschauerinteresse nicht zu haben. Die Sponsoringeinnahmen des ÖFB bewegen sich auf  Augenhöhe mit den Einnahmen der Schweizer Kollegen. So kann der ÖFB mit der Siemens-Gruppe Österreich und der Telekom Austria gleich zwei der 15 umsatzstärksten Unternehmen seines Landes in seinem Sponsorenpool vorweisen, der SFV lediglich eines.


Kontakt:

Alexander Krause
PR Manager
SPORT+MARKT AG
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