Neu Registrieren

Die Regionalliga Südwest GmbH informiert über den Abschluss der bundesweiten Vereinsabstimmung zur Reform der Regionalliga-Struktur. Da die fünf Regionalliga-Träger unterschiedliche Modelle favorisieren, kommt eine einheitliche Reform des Aufstiegs zur 3. Liga vorerst nicht zustande.

Mit Blick auf eine mögliche Regionalliga – Reform haben Vereine der 3. Liga sowie der Regional – und Oberligen in ganz Deutschland abgestimmt: Die Ergebnisse der einzelnen Regionen der zeitgleich durchgeführten Vereins-Abstimmung durch die fünf Träger der Regionalligen West, Südwest, Bayern, Nord und Nordost haben dabei kein einheitliches Bild ergeben . Im Westen (60,9 Prozent), Norden (61,5 Prozent) und Nordosten (76,3 Prozent) favorisierten die Klub-Verantwortlichen das Kompassmodell. Im Südwesten erreichte das „Regionenmodell“ die Mehrheit (93,1 Prozent), in Bayern sprachen sich die Abstimmenden (52,4 Prozent) mehrheitlich für die Ausarbeitung neuer Modelle aus.

Mit diesen uneinheitlichen Ergebnissen wurde die Massgabe nicht erreicht, wonach eine Umsetzung zur Saison 2028/29 nur dann zum Tragen kommt, sollten sich die Vereine aller fünf Regionen in ihren Abstimmungen jeweils für ein- und dasselbe vorgeschlagene Modell entscheiden. Damit ist der Prozess der beim Deutschen Fussball-Bund (DFB) eingesetzten Arbeitsgruppe beendet. Ziel aller Regionalliga-Träger ist und bleibt es, eine Struktur zu schaffen, die Aufstiegsspiele zur 3. Liga nicht mehr vorsieht. Die Ergebnisse werden zeitnah mit dem DFB erörtert, um gemeinsam den weiteren Fortgang zu definieren.

Klare Mehrheit für das Regionenmodell bei Abstimmungsveranstaltung der Regionalliga Südwest

Insgesamt nahmen 30 Vereine der Regionalliga Südwest sowie der Dritt- und Oberligisten aus dem Verbandsgebiet an der Abstimmung teil. 29 Vereine stimmten grundsätzlich für eine Reform der aktuellen Regionalliga-Struktur. Ein Verein enthielt sich der Abstimmung.

Das Abstimmungsergebnis stellt sich wie folgt dar:

  • Regionenmodell: 27 Stimmen (93 %)
  • Kompassmodell: 2 Stimmen (7 %)
  • Ausarbeitung weiterer Modelle: 0 Stimmen (0 %)

Damit sprach sich eine klare Mehrheit der Südwest-Vereine für das Regionenmodell aus. Dabei unterstrichen sie erneut ihre Zufriedenheit mit den bestehenden Strukturen der Regionalliga Südwest, bekräftigten jedoch den gemeinsamen Wunsch nach einer Reform der Regionalliga-Struktur im Sinne des Grundsatzes „Meister müssen aufsteigen".

Zum Hintergrund

Auf das jetzt erfolgte Vorgehen der Einbeziehung der Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter hatte sich die Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten verständigt, nachdem die Arbeitsgruppe (AG) Regionalliga mit dem „Kompassmodell" und dem „Regionenmodell" als Ergebnis zwei Optionen zur Verbesserung der Aufstiegsregelung vorgelegt hatte. Aktuell steigen aus den fünf Regionalliga-Staffeln pro Saison vier Meister in die 3. Liga auf. Der von der Konferenz eingesetzten und von Michael Vesper geleiteten AG gehörten Vereins- und Verbands-Vertreterinnen und -Vertreter aus allen fünf Regionalligen an. Jede Staffel hatte eigenverantwortlich ihre Delegierten für die Arbeitsgruppe benannt. Weitere Mitglieder waren Manuel Hartmann als Geschäftsführer Spielbetrieb für den Deutschen Fußball-Bund und Ansgar Schwenken als Direktor Spielbetrieb & Fans für die DFL Deutsche Fußball Liga.


Kontakt
RLSW Regionalliga Südwest GmbH
Adam Salman (Manager Marketing und Kommunikation)
E-Mail: adam.salman@regionalliga-suedwest.de
Web: regionalliga-suedwest.de

book2 Themen
news News
group-work Netzwerk
mic2 Events
graduation-hat Academy