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EXPONATEC COLOGNE feiert fulminante Premiere im Herbst

05.11.2007 - 09:00

Mit einem überaus positiven Fazit schloss am Samstag, 03.11.2007, die EXPONATEC COLOGNE 2007. Rund 4.000 Fachbesucher nutzten vier Tage lang die Gelegenheit, sich bei 202 (2006: 169) ausstellenden Unternehmen über Produkte und Dienstleistungen für Museen, Konservierung und Kulturerbe zu informieren. Einen Sprung nach vorne machte die Messe für Museen, Konservierung und Kulturerbe auch bezüglich der vermieteten Fläche – hier wurden rund 36 Prozent mehr belegt als im Frühjahr 2006. Positiv angemerkt wurde darüber hinaus das inhaltsreiche Rahmenprogramm mit hochkarätigen Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen. „Zusammen mit unseren Partnern – EUROPA NOSTRA, The Best in Heritage und dem Deutschen Museumsbund – freuen wir uns über eine erfolgreiche Veranstaltung. Wir haben erneut gezeigt, dass die EXPONATEC COLOGNE auf dem besten Weg ist, zu einer Veranstaltung mit europäischer Bedeutung zu werden“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse.

„Ein sehr qualifiziertes und internationales Publikum“, lobte A. Mömeni, Vertriebsleiter der KnaufKassel Ausstellungen und Messebau GmbH. Ähnlich euphorisch äußerte sich auch Paul Bantzer, Startext Unternehmensberatung GmbH, der von einem „bemerkenswert hohem Anteil internationaler Fachbesucher“ sprach. „Wir hatten viele hochwertige Kontakte und haben interessante Gespräche geführt“, kommentierte Clemens Heddier von Heddier Electronic. „Wir kommen auf jeden Fall wieder“, so der Erstaussteller weiter. Die Synergieeffekte mit der COLOGNE FINE ART auch auf Besucherebene betonte Uwe Schmeißner, Schmeissner GmbH. Die Besucher kamen neben Deutschland vor allem aus Europa und waren überwiegend Museumsdirektoren, Restauratoren und Konservatoren sowie Künstler und Kuratoren.

Die „enorme Qualität auf Anbieterseite“ unterstrich Axel J. Schulz, Geschäftsführer der GSK Schulz: „Hier hat die Messe das Potenzial, zu einer Veranstaltung mit europäischer Strahlkraft zu werden.“ Die Produktpalette der Aussteller reichte von Besucherforschung und -orientierung, über Öffentlichkeitsarbeit und Museumsshops bis hin zu Verwaltungsbedarf, Personal-Dienstleistungen und Materialforschung. Prominent vertreten waren in diesem Jahr wieder die Bereiche Ausstellungsgestaltung, Präsentationstechnik, Museumsum- und neubau sowie die Sicherheitstechnik und Logistiklösungen. Einen starken Zuwachs verzeichnete die Messe bei Ausstellern im Bereich Digitale Medien. „Insgesamt sind wir mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Die Koelnmesse hat einen sehr guten Job gemacht“, zog Friedrich G. Conzen von der F.G. Conzen GmbH eine positive Bilanz.

Erweitertes Rahmenprogramm griff aktuelle Themen auf
Eine inhaltliche Schnittstelle mit großem Synergieeffekt zwischen der Kunstmesse COLOGNE FINE ART und der EXPONATEC COLOGNE bildete einmal mehr das fachliche Rahmenprogramm. So widmete sich zum einen das vom deutschen Kunstrat organisierte Symposium der Frage „Was ist KunstWERT?“. Zum anderen tagten Vertreter des Kunstsachverständigenrates zur EXPONATEC COLOGNE und widmeten sich der Thematik „Bewertung von Kunst, Antiquitäten und Hausrat“. Über die Aufgabe einer nachhaltigen Bauunterhaltung diskutierten und referierten Teilnehmer des Kolloquiums „Denkmal – TÜV Deutschland“, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit der Deutschen Burgenvereinigung organisierte. Ein zentraler Programmpunkt war der Excellence Club von The Best in Heritage, der erneut mit einem abwechslungsreichen Programm für die Museumsbranche nach Köln kam. Das in Kooperation mit dem Bundesversband Museumspädagogik e.V. durchgeführte Museum Education Center für Kinder und Jugendliche und der Workshop „Literatur im Museum“ des Museumsdienstes Köln rundeten das vielfältige Angebot ab.

Koelnmesse lobt Wettbewerb zum Thema „Museum der Zukunft“ aus
Viel Anklang fand auch die Sonderschau >present< „Die Bedeutung des Bildes im Museum heute“, für die Kurator Dr. Thomas Schriefers – freier Architekt, Fachautor und Dozent für die Geschichte und Praxis des Ausstellungswesens – verantwortlich zeichnete. In Rahmen der Sonderschau lobte die Koelnmesse GmbH einen Studentenwettbewerb zum Thema „Museum der Zukunft“ aus. Der Wettbewerb fordert von den Studierenden die Erarbeitung eines Museumskonzeptes, das auf innovative Entwicklungen der Ausstellungspraxis abzielt. Wandlungsfähigkeit im Raum und der Einsatz neuer Medien sind wichtige Schlagwörter, die sich in den Ideen widerspiegeln sollen. Durch die fortschreitende Globalisierung und dem dadurch ansteigenden Interesse an temporärer Architektur werden flexible Standort- und Transportmöglichkeiten immer wichtiger. Der beste Entwurf ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR dotiert.

EXPONATEC COLOGNE in Zahlen
An der EXPONATEC COLOGNE 2007 beteiligten sich 202 Unternehmen aus 24 Ländern, davon 33 % aus dem Ausland. Darunter befanden sich 105 Aussteller und 31 zusätzlich vertretene Firmen aus Deutschland sowie 29 Aussteller und 37 zusätzlich vertretene Unternehmen aus dem Ausland. Von den 4.000 Besuchern der EXPONATEC COLOGNE haben 2.600 Tageskarten erworben. Hinzu kamen Besucher der COLOGNE FINE ART, die sich insbesondere über Präsentations- und Sicherheitstechniken informierten.

Die nächste EXPONATEC COLOGNE findet 2009 vom 4. bis 7. November erneut parallel zur COLOGNE FINE ART statt.


Kontakt:

Presseteam Kunstmessen
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Koelnmesse GmbH
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Fax +49 221-821-2181
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