Sport-Marketing.
08.10.2025


So geht Sportfluencing!
Die Zusammenarbeit zwischen Sponsoren und Athleten über Social Media liegt im Trend. Zunehmende Reichweiten und die wachsende gesellschaftliche Relevanz der Athleten schafft Nachfrage bei den Sponsoren. Athleten auf der anderen Seite sehen neue Vermarktungsmöglichkeiten.
Sportfluencing als Teil der eigenen DNA
Der Trend zu Sportfluencer:innen ist für PEAQ nicht nur ein Marketinginstrument, sondern Teil unserer DNA. Einige unserer Athlet:innen sind sogar Mitgründer:innen und gestalten die Marke aktiv mit. Das macht unsere Produkte und Botschaften besonders authentisch, weil sie direkt aus der Praxis kommen. Für uns als Sponsor:innen – und eben auch als Co-Creator:innen – sind Sportler:innen dann attraktiv, wenn sie Leistung, Werte und Haltung vereinen: nachhaltige Lebensweise, Innovationsfreude, transparente Kommunikation und einen gesunden, ambitionierten Lifestyle.
Bei der Auswahl von Athletinnen und Athleten schauen wir nicht nur auf Reichweite und Engagement, sondern auch auf den persönlichen Fit. Wir möchten Partner:innen, die unsere Mission „Reach Higher“ leben – auf und neben dem Spielfeld. Dadurch entstehen langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe, die weit über klassisches Sponsoring hinausgehen und echten Mehrwert für die Marke und Community schaffen.
Lionel Hofstetter, CEO, AQVA Group

Wechselseitiger Impact durch eine «shared story»
Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sind unverzichtbare Role Models für eine offene, positive, leistungsbereite und resiliente Gesellschaft. Wichtig bei der Verbindung von Athletinnen und Athleten mit Brands ist eine wirkliche „shared story“: Geht es um Produktnutzung, finanziellen Support, teilt man sichtbar die gleichen Werte in der Kommunikation.
Als Sporthilfe ist es uns ein Anliegen, Athleten gemeinsam mit unseren Partnern nicht nur zu fördern, sondern den gemeinsamen Mehrwert der Förderung auch sichtbar zu machen. Viele Top-Sportlerinnen und -Sportler wollen sich in erster Linie auf ihren Erfolg und die sportlichen Ziele konzentrieren. Dieser Fokus ist im Idealfall kein Hemmnis, sondern die Basis für die gemeinsame Geschichte.

Die Leidenschaft und letztendlich auch die sportlichen Erfolge machen Top-Athletinnen und -athleten für Marken dann auch zu viel mehr als reinen Influencern – nämlich zu Statements für echten wechselseitigen Impact. Das funktioniert über einzelne Social Kollaborationen oder Präsenzevents genauso wie über große Kampagnen – wenn der Fit zwischen Sportlern und Unternehmen klar sichtbar wird.
Christoph Günster, Leiter Marketing, Stiftung Deutsche Sporthilfe
Verbindung zwischen Marke und Sport wird authentisch sichtbar
Der Sportfluencer-Trend ist eine erfreuliche Entwicklung im oft oberflächlichen Social-Media-Umfeld: Hier bekommen echte Menschen mit echten Talenten und sportlichen Leistungen die Bühne, die sie verdienen. Besonders für Athleten aus Randsportarten eröffnet dies neue Einnahmequellen, mit denen sie ihre Karriere und ihren Sport finanzieren können. Dennoch gelten für Sportfluencer dieselben Spielregeln wie für klassische Influencer: Reichweite, Engagement-Rate, die künstlerische Qualität der Inhalte und eine professionelle Kommunikation mit Auftraggebern sind entscheidend.
Für Unternehmen steht zudem im Vordergrund, die Marke authentisch mit dem Sportler zu verbinden. Neben grossen Partnerschaften mit TUDOR Pro Cycling, Lara Gut-Behrami oder Schweizer Teams wie FC Zürich oder FC Basel unterstützen wir mit KA-EX auch zahlreiche Athleten in High-Intensity-Disziplinen wie Hyrox, Ultramarathon und vielen mehr.
Pedro Schmidt, Founder & CEO, KA-EX

Sportfluencing als zentraler Baustein moderner Sportvermarktung
Sportfluencing ist meiner Meinung nach längst mehr als ein kurzfristiger Trend, es ist ein zentraler Baustein moderner Sportvermarktung. Athleten können über ihre Social-Media-Kanäle authentische Geschichten erzählen, ihre Reichweite gezielt einsetzen und sich selbst als „Brand“ mit eigenen Werten und Interessen positionieren. Das macht sie für Sponsoren besonders attraktiv, die zunehmend auf Glaubwürdigkeit, Nähe zur Community und langfristige Partnerschaften setzen.
Entscheidend ist, dass der Markenfit zwischen Athleten und Sponsor stimmt. Nur wenn Werte und Lifestyle harmonieren, lässt sich eine echte, glaubwürdige Verbindung aufbauen, die beim Endverbraucher wirkt. Einmalige Kooperationen lehnen wir bei Triceps bewusst ab! Wir setzen auf langfristige Partnerschaften, die für beide Seiten nachhaltig Mehrwert schaffen. Angebote, die nicht stimmig sind oder die Glaubwürdigkeit gefährden, sollten konsequent abgelehnt werden – Authentizität bleibt das wichtigste Element!

Um echten Mehrwert zu schaffen, reicht es nicht, Logos oder Produkte in die Kamera zu halten. Athleten liefern Partnern kreativen Content, Einblicke in Trainings- und Wettkampfalltag sowie Storytelling-Formate. Besonders effektiv sind Community-Aktivierungen, die Nähe erzeugen, Emotionen wecken und Erlebnisse greifbar machen. Genau das sorgt dafür, dass Marken auf Social Media aufgeladen und authentisch erlebbar werden. So profitieren Sponsoren und Athleten nachhaltig voneinander, messbar durch Reichweite, Engagement und Markenwirkung.
Marina Soldner, Leiterin Athletenmanagement, tri:ceps.
Langfristige Partnerschaften & natürlicher Content sind entscheidend
Die Möglichkeit über Social Media eine eigene Followship aufzubauen und direkt mit dieser kommunizieren zu können hat sich zu einem asset entwickelt, das im Sportsponsoring kaum mehr wegzudenken ist.
AthletInnen mit aktiven Social Media Kanälen bieten sich oft attraktive Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Sponsoren. Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen langfristigen Partnerschaften und kurzfristigen Kooperationen – Letzere verleiten oft dazu die eigene Marke zu verwässern, wie es bei Influencern oft passiert aus. Meine Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit SportlerInnen unterschiedlichster Disziplinen zeigt klar: Authentizität ist langfristig wertvoller als ein schneller Deal.

Ein echter Mehrwert für Sponsoren lässt sich vor allem dort generieren wo Produkte durch authentisches Storytelling im Leben der AthletInnen integriert und durch entsprechende content creation vermittelt werden können. Besonders wichtig ist dabei eine ausgewogene Balance zwischen sportbezogenem, natürlichem Content und kommerziell geprägten Inhalten. Nur so lässt sich Nähe zu den Fans aufbauen und Vertrauen langfristig sichern.
AthletInnen, die das erreichen, sind wiederum umso interessanter für die Zusammenarbeit mit Sponsoren – nicht nur als Reichweitenlieferanten, sondern als echte BotschafterInnen.
Florian Klingler, Founder & CEO, Nodum Sports
Chance mit Verantwortung
Aus meiner Sicht ist der Trend zum Sportfluencing ein logischer Schritt in der Vermarktung moderner Athletinnen und Athleten. Wer als Persönlichkeit sichtbar ist, schafft Identifikation und damit echten Markenwert. Entscheidend ist dabei Authentizität. Kooperationen sollten zur eigenen Haltung und Community passen. Angebote, die nicht zur Sportart oder den eigenen Werten passen, sollten klar abgelehnt werden, auch wenn sie finanziell attraktiv erscheinen.
Athletinnen und Athleten, die ihren Partnern echten Mehrwert bieten wollen, sollten in Inhalten statt in Logos denken. Persönliche Einblicke, Storytelling und klar kommunizierte Werte erzeugen emotionale Nähe. Wer professionell auftritt, guten Content liefert und echtes Engagement zeigt, wird für Marken langfristig relevant. Sportfluencing funktioniert aus meiner Sicht dann besonders gut, wenn man sich selbst als glaubwürdige Marke versteht und diese bewusst weiterentwickelt.
Alexander Wütz, Inhaber, Querfeldeinsport

Nicht alle Partnerschaften passen
Der Trend zu Sportfluencern wächst; damit steigen Kooperationsangebote, daher auch für uns ein wichtiges Thema. Ja, es kommen mehr Anfragen, doch nicht alle passen. Ablehnungen hängen oft von Budget ab. Wichtig ist eine sinnvolle, glaubwürdige Partnerschaft! Nicht jedes Angebot passt zu SwissRaw, unserer Marke und Zielen. Unsere Werte – Authentizität, Transparenz, Nachhaltigkeit – sollen respektiert und Partnerschaften langfristig sinnvoll bleiben. SwissRaw strebt Partnerschaften an, die die Schweizer Sport-Community stärken und positive Vorbilder schaffen.

Unsere typischen Leistungen umfassen die Content-Erstellung in Form von Videos, Social-Media-Posts und Stories sowie Maßnahmen zur Steigerung von Reichweite und Engagement. Darüber hinaus gehören exklusive Events und gezielte Produktplatzierungen zum Leistungsportfolio. Der daraus resultierende Mehrwert für Marken liegt in einer authentischen Reichweite innerhalb der Rudersportszene, die sowohl Sichtbarkeit als auch Glaubwürdigkeit bei der relevanten Zielgruppe erhöht.
Yves Neupert, Team Management, Swiss Raw










