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Im Expertview sprechen wir mit Michel Staubli (Geschäftsführer, mig kommunikationsagentur) und Reto Wägli (CEO, Erich Keller AG) über ihre gemeinsam entwickelte Employer Branding Kampagne und erfahren, warum dafür die Mitarbeitenden der Erich Keller AG eine zentrale Rolle als Helden einnehmen.

Was prägt die Unternehmenskultur der Erich Keller AG?

Reto Wägli: Aus dem beschaulichen Sulgen agieren wir mit 130 Mitarbeitenden international in vier diversen Sparten und wirken in der äusseren Wahrnehmung konzernähnlich. So war es uns wichtig, unsere familiäre DNA und unser gelebtes MITEINANDER nach aussen zu tragen. Wir arbeiten und kommunizieren untereinander auf Augenhöhe. Der CEO und die GL sind jederzeit für Anregungen und Kritik empfänglich.

Ich schätze selbstständige Mitarbeitende sehr, insbesondere dann, wenn sie mich aufgrund der ihnen zugestandenen Freiheiten überraschen. Nur so entsteht Neues, was über unsere Vorstellung und Erwartungen hinausgehen kann.

Wie kamt ihr auf die Idee, die Mitarbeitenden als "Helden" darzustellen?

Reto Wägli: Als GL verstehen wir uns als Weichensteller und jene die jederzeit die nächste Geländekammer im Auge behalten sollten. Die Lokomotive, respektive der ganze Zug sind jedoch die Mitarbeitenden. Sie bringen das Resultat tagtäglich auf die Schienen und sind definitiv unsere Superhelden.

Michel Staubli: Wir haben uns mit den Werten und den Zielvorgaben der Erich Keller AG intensiv auseinander gesetzt. In der Entwurfsphase der Kampagne haben wir mit Scribbles von den Mitarbeitenden gearbeitet. Die kamen so gut an, dass die Firma diesen Stil weiterverfolgen wollte – und so entstanden die Superhelden, die mit den passenden Botschaften eine gute Wirkung erzielten.

Worauf wurde bei der visuellen Umsetzung des "zukunftsweisenden Blicks" der Mitarbeitenden besonders geachtet?

Reto Wägli: Auf die Nähe zur Realität.

Michel Staubli: Die Kampagne ist skalierbar und zukünftig mit neuen Superhelden umsetzbar. So werden auch andere Mitarbeitende die Chance haben, mit Stolz die Marke Erich Keller nach aussen zu tragen.

Welche Rolle spielte Social Media für die Kampagne?

Reto Wägli: Social Media ist ein fester Bestandteil unserer Wirkung und Wirksamkeit. So glauben wir das Ziel erreicht zu haben, etwas persönlicher und menschlicher zu wirken, was neue Mitarbeitende ansprechen soll. Wir waren in der Vergangenheit mit unseren Posts auf Produkte und Projekte fokussiert. 

Welche Erfolgskriterien habt ihr für die Bewertung definiert?

Reto Wägli: Unsere Landingpage hat nun monatlich das Dreifache an Besuchern als unsere Jobsseite zuvor. Die Anzahl an Bewerbungs-Dossiers und deren Qualität hat sichtlich zugenommen.

Michel Staubli: Traffic auf die teamerichkeller.ch Landingpage, Interaktion und Conversions auf Social Media, Aufmerksamkeit und Kontakte via Aussenwerbung und Impact Recruitment.

Plant ihr die Kampagne langfristig weiterzuentwickeln?

Reto Wägli: Wir verstehen die Kampagne nicht als eine einmalige Sache, sondern viel mehr als ein stetiges Schärfen unserer Wirkung auf die Wahrnehmung neuer Talente da draussen. Diese sollten zeitgemäss in ihrer Art und mittels des wirksamsten Mediums ihrer Zeit adressiert werden.

Einblicke zur Kampagne

Kontakt

mig kommunikationsagentur
Michel Staubli (Geschäftsführer)
Mail: michel@miggroup.ch
Web: migagentur.ch

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