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15.06.2026 - 14:36
FIS-Präsident Alexander Ospelt für die Arosa Humorschaufel nominiert
Alexander Ospelt begann seine Laufbahn als Skilehrer und erklärte kürzlich selbstironisch, für eine Karriere als Rennfahrer habe das Talent nicht ganz gereicht. Heute steht der Liechtensteiner an der Spitze des internationalen Schneesports und wird dafür vom Arosa Humorfestival für die Humorschaufel 2026 nominiert.
Wer in Liechtenstein aufwächst, lernt bekanntlich zuerst Skifahren und dann laufen. Alexander Ospelt nahm diesen Weg offenbar besonders ernst. Seine Karriere begann als Skilehrer. Für eine Laufbahn als Rennfahrer habe das Talent zwar nicht ganz gereicht, wie er kürzlich selbst mit einem Augenzwinkern erklärte. Dafür führte ihn sein Weg nun an die Spitze des internationalen Schneesports.
Seit Juni 2026 ist Ospelt Präsident des internationalen Ski- und Snowboardverbandes FIS. Gewählt wurde er mit dem denkbar knappsten Resultat: einer einzigen Stimme Vorsprung. Eine Geschichte, die selbst Drehbuchautoren kaum spannender hätten schreiben können.
Mit seiner Wahl übernimmt der Liechtensteiner einen Verband, der in den vergangenen Jahren häufiger mit Diskussionen, Machtkämpfen und finanziellen Herausforderungen als mit Harmonie für Schlagzeilen sorgte. Dass sich jemand freiwillig für eine solche Aufgabe meldet, zeugt von Mut, Optimismus und einer gesunden Portion Humor.
Tourismusdirektor Roland Schuler sagt: «Alexander Ospelt verbindet Bodenständigkeit mit Selbstironie. Wer öffentlich zugibt, dass es für die Weltcupkarriere nicht gereicht hat, und wenig später Präsident des Weltverbands wird, beweist Humor und Gelassenheit. Genau solche Persönlichkeiten suchen wir für die Arosa Humorschaufel.»
Mit seiner Nomination reiht sich Alexander Ospelt in eine vielseitige Gruppe prominenter Kandidatinnen und Kandidaten ein. Wer die begehrte Eisschaufel gewinnt, entscheidet sich im Rahmen des 35. Arosa Humorfestivals vom 3. bis 13. Dezember 2026.
Seit 2009 fester Bestandteil des Festivals
Die Arosa Humorschaufel zeichnet seit dem Jahr 2009 Personen aus, die sich im Verlauf des Kalenderjahres durch ihren feinen Sinn für Humor bemerkbar gemacht haben. Geehrt werden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft oder Sport. In den letzten Jahren wurden zum Beispiel Unternehmer Sami Sawiris, Bundesrat Guy Parmelin, Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer oder die Ex-Bundesrätinnen Doris Leuthard und Eveline Widmer-Schlumpf geehrt.
Das Arosa Humorfestival wird diesen Winter vom 3. bis 13. Dezember 2026 bereits zum 35. Mal ausgetragen. «Was ursprünglich als bescheidener Anlass zur Belebung der Vorsaison ins Leben gerufen wurde, hat sich bis heute zu einem prestigeträchtigen Event für die gesamte Region entwickelt, das jährlich etwa 20'000 Menschen ins ikonische Festivalzelt neben der Tschuggenhütte zieht und über 15'000 Übernachtungen generiert», freut sich Tourismusdirektor Roland Schuler.
Kontakt
Arosa Tourismus
Matthias Schlageter (Marketing Manager)
E-Mail: matthias.schlageter@arosa.swiss
Web: arosa.ch
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