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23.03.2022 // Trade Marketing Intelligence

Was sind NFTs und ihre Relevanz im Retail Marketing?

In diesem Artikel gibt Trade Marketing Intelligence einen Einblick in die Welt der NFTs und zeigt auf, wie diese sinnvoll im Retail Marketing eingesetzt werden können.

NFT (Non-fungible tokens) sorgen im digitalen Marketing aktuell für grosses Aufsehen. Durch sie lassen sich die Eigentumsrechte an digitalen Objekten wie Bilder oder Videos relativ sicher in einer Blockchain dokumentieren. Dies funktioniert ähnlich einer Krypto-Währung wie Bitcoin. Das ermöglicht neue Möglichkeiten der Vermarktung digitaler Objekte, weshalb winzige digitale Grafiken für sagenhafte USD Mio. 532 verkauft werden und Modemarken mittlerweile mehr Umsatz mit digitaler als mit physischer Bekleidung machen. 

Ein weiteres spannendes Anwendungsgebiet von NFTs ist Nutzung in digitalen Erlebniswelten, die in den Augmented (AR) und Virtual Realities (VR) erzeugt werden. Spiele wie Pokemon Go oder die beliebte App PeakFinder für Wander-Begeisterte sind bekannte Beispiele, in denen analoge und digitale Inhalte sinnvoll zur einer AR-Erlebniswelt kombiniert werden. Gerade für kleine, unterhaltsame Kampagnen eignet sich die AR, da diese in Echtzeit analoge und digitale Inhalte kombiniert. So kann mit der Kamera eines Smartphones oder Tablets ein Bild der Umgebung, in der man sich gerade befindet, aufgenommen und direkt um digitale Inhalte ergänzt werden. Ursprünglich wurden besonders die Bedürfnisse der Generationen Z & Y hiermit angesprochen, aber auch ältere Generationen sehen zunehmend den Nutzen, bequem weitere Informationen durch die AR in Echtzeit eingeblendet zu bekommen. 

Erzeugte NFTs auf Basis der BlockV-Technologie schaffen Kundenerlebnisse, bei denen die Grenzen zwischen der physischen und virtuellen Welt verwischt werden. Ein NFT ist ein digitales und einzigartiges Objekt. Es kann gesammelt, geteilt, eingelöst und mit Verkaufsstätten einer Marke verbunden werden. 

Die Swisscom setzte bei ihrem Summer Hunt 2021 auf die BlockV powered NFTs, bei der virtuelle Glacés auf einer Landkarte angezeigt und dann am jeweiligen Ort eingesammelt werden konnten. Diese digitale Schnitzel-Jagd war erst durch die NFT-Technologie möglich, da jedes Objekt eindeutig identifiziert und genau der Person zugeordnet werden konnte, die es als erste aufspürte.

Zum Swisscom Summer Hunt Case Video

Im Ergebnis führt dieses Spiel zu einer deutlich längeren Verweildauer an den Touchpoints und somit zu einem intensiveren Kundenerlebnis. Auch das Sammeln von Daten bis auf die Ebene des Individuums ist möglich, um weitere datenbasierte und individuelle Erlebnisse zu generieren. 

Von der Aktivierung, über die Journey bis zur Konsumentenaktion sind alle Touchpoints betroffen und müssen neu nicht nur digital, sondern auch virtuell gedacht werden. Dieser Aufwand lohnt sich, da durch AR und NFTs gewünschte Kundenerlebnisse besser in individuelle Kontexte, also in die Lebenswelten der Kundinnen und Kunden, eingebettet werden können. Diese sehr persönliche Nähe ermöglicht die Reduktion von Streuverlusten in der Kommunikation und eine stärkere emotionale Kundenbindung zur Marke, was sich bereits in den markant langen Verweildauern zeigt. 

Auf diese Aspekte und wie leicht ihr diese innovativen Kundenerlebnisse selbst in kleineren Unternehmen einsetzen könnt, geht das TMI in einem ersten Kunden-Workshop zum Thema NFTs und Metaverse ein. 

Kontakt

Trade Marketing Intelligence - TMI
Patrick Glauser (Managing Partner)
E-Mail: patrick.glauser@tm-i.ch
Web: https://tm-i.ch

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