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TÜV Rheinland erweitert Zertifizierungsangebot Back-to-Business Monitoring

24.11.2021 - 16:56

Event & Entertainment

Für den sicheren und verantwortungsvollen Restart bietet TÜV Rheinland zusammen mit SLC Management eine Erweiterung des Standards „Servicequalität Sport“ mit Schwerpunkt auf einem speziell für den Sportveranstaltungsmarkt entwickelten Back-to-Business Monitoring. Mit diesem dokumentieren sie gegenüber Besuchern und Fans, dass die Veranstaltung einem bedarfs- und hygieneorientierten Monitoring sowie einer dynamischen Optimierung unterzogen wird.

Die anstehenden Herausforderungen des Restarts meistern

Die anstehenden Öffnungen für Zuschauer und Fans bringen die Herausforderungen und Ziele mit sich, die erlaubten Kapazitäten so gut und zuschauerorientiert wie möglich auszunutzen, gleichzeitig etwaige Risiken so niedrig wie möglich zu halten und die Umsetzungskosten permanent optimieren zu können.

Um eine nachhaltig erfolgreiche Wiederzulassung im Rahmen dieser Hygienekonzepte zu unterstützen, sind bei einer Öffnung folgende Faktoren zu berücksichtigen: Akzeptanz der Maßnahmen/Einschränkungen bei den Zuschauern/Besuchern sowie deren Erwartungen und Bedingungen für einen Besuch, das Monitoring der Konzeptumsetzung sowie eine dynamische Analyse der Konzeptumsetzung aus wirtschaftlicher, technischer und medizinischer Perspektive.

Die Kampagne zur Corona-Schutzimpfung schreitet deutschlandweit voran. „Dennoch vermittelt ein Hygiene-Konzept mit einem zielorientierten Monitoring den Zuschauerinnen und Zuschauern einfach ein besseres Gefühl. Es trägt zu einem positiven Gesamterlebnis bei“, erklärt Olaf Seiche, Tourismusexperte bei TÜV Rheinland. Laut einer Verlaufsbefragung, die das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen SLC Management unter 5.409 Sportfans und potentiellen Stadionbesuchern durchführte (Stand 05/2021), wünschen sich über 82% der Befragten, dass die Einhaltung von Hygienekonzepten und -vorgaben regelmäßig überprüft wird. Außerdem knüpfen über 72% den Besuch an bestimmte Bedingungen. „Diese Bedingungen gilt es für Vereine und Veranstalter zu berücksichtigen – denn damit geht ein zufriedener Besucher und die Ausnutzung der zugelassenen Auslastung einher“, erläutert Maximilian Madeja, Geschäftsführer bei SLC Management.

Drei Stufen für einen reibungslosen Lockerungsprozess

Servicequalität Sport mit Schwerpunkt Back-to-Business Monitoring setzt auf drei wesentliche Stufen, die aus Erwartungsanalyse, vor-Ort Monitoring und Reporting mit Optimierungsansätzen bestehen und spezifisch auf technisch-hygienische und wirtschaftliche Aspekte ausgerichtet sind. 

Das Verfahren nutzt die datenbasierte Erwartungsanalyse, die vorab durch zielgruppenspezifische Marktforschung durchgeführt wird, in Verbindung mit einem vor-Ort Monitoring als umfassende Grundlage für das Reporting. Entlang der Visitor-Journey mit allen relevanten Kundenkontaktpunkten werden die Besuchererfahrungen durch Zufriedenheitsbefragungen und TÜV-Auditoren festgehalten und analysiert. Das Verfahren gibt somit aufschlussreiche Ergebnisse über Schwachstellen und Optimierungspotentiale, mit denen Sportvereine und Veranstalter an der Verbesserung ihres Hygienekonzepts arbeiten können. Die Analyseergebnisse unterstützen zusätzlich dabei, wirksame Maßnahmen zu entwickeln, die das Infektionsrisiko senken und zugleich auch von Fans und Besuchern akzeptiert werden, um somit eine möglichst hohe Auslastung zu erreichen.

Kompetenzen aus drei Perspektiven

Im Rahmen dieses Verfahrens werden alle Aspekte aus drei verschiedenen Perspektiven beleuchtet: so arbeiten speziell ausgebildete Auditoren TÜV Rheinland, Beratungs- und Marktforschungsexperten von SLC Management sowie ein medizinisches Kompetenzteam Hand in Hand, um im Rahmen des Back-to-Business Monitorings ein ganzheitliches Bild zu liefern. Das Verfahren sieht grundsätzlich regelmäßige Audits vor, damit Vereine, Stadien und Arenen die Vorgaben langfristig erfüllen und mögliche Defizite beseitigen können.

Zusätzlich zum Nachweis des Servicequalität Sport – Back-to-Busines Monitorings haben Sportvereine und Veranstalter die Möglichkeit im Rahmen des Verfahrens und bei erfolgreicher Prüfung das Zertifikat zum „Hygiene- und Infektionsschutzmanagement“ zu erhalten. Der Auditkatalog des Standards ist angelehnt an die Anforderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, die SARS-CoV-2- Arbeitsschutzregel sowie an Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert Koch-Instituts (RKI).

Höheres Zuschauer-Vertrauen und bessere Kapazitätsauslastung

Sowohl die Analyse im Vorfeld des Auditverfahrens als auch das Prüfen des Hygienekonzepts selber haben das maßgebliche Ziel, den Infektionsschutz und damit die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitenden zu erhöhen. „Aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht profitieren Stadien und Sportvereine vom Monitoring und einer zusätzlichen Zertifizierung ihres Hygienekonzepts. „Die wiederkehrenden, unabhängigen Untersuchungen ermöglichen permanente Optimierungen. Das fördert auch das Zuschauer-Vertrauen und damit die Auslastung. Das wirkt sich natürlich positiv auf Umsatz und Gewinn aus“, erklärt Maximilian Madeja.  

„Da das Thema „Hygiene“ ohnehin ein Bestandteil des Standards „Geprüfte Servicequalität – Sport“ ist, sind Sportvereine mit einem Back-to-Business Monitoring in Zukunft nur einen kleinen Schritt entfernt, ihre Servicequalität und Fan-Experience insgesamt prüfen und zertifizieren zu lassen“, erläutert Olaf Seiche.

Kontakt:
TÜV Rheinland
Antje Golbach (Presse)
E-Mail: presse@de.tuv.com

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