MercedesCup: „Ticketing & Hospitality spüren den Federer-Effekt" 05.05.2017

Tennis | Marken | Sponsoring | Event | Vermarktung | Turnier

Alex Stöhr ist Head of Operations, Marketing & Sales bei e|motion sports und beantwortet der ESB Fragen über die Bedeutung der Teilnahme des Superstars Roger Federer beim Mercedes Cup in Stuttgart.

Herr Federer wird 2017 beim Mercedes-Cup aufschlagen. Spüren Sie einen „Roger Federer“ Effekt? Wie planen Sie, diesen für den Mercedes-Cup zu nutzen?

Alex Stöhr:
Wenn der beste Tennisspieler aller Zeiten nach einem derart erfolgreichen Saisonstart kommt, dann wirkt sich das natürlich in vielerlei Hinsicht positiv aus. Ticketing und Hospitality haben ganz automatisch einen enormen Schub bekommen, sodass wir an den entscheidenden Tagen bereits nah an unseren Kapazitätsgrenzen sind. Aber auch beim Sponsoring-Sales hilft das Momentum des Roger Federers, denn beim MercedesCup haben Marken die Chance in einem hochwertigen Umfeld und verhältnismäßig Budget-schonend mit Roger Federer in Verbindung gebracht zu werden, was für Viele sehr interessant ist.

Wie verändern Topstars wie Federer, Nadal und Co. Die Vermarktungsposition gegenüber potentiellen Sponsoren? Spürbarer Unterschied?

Alex Stöhr:
Wenn Weltstars wie Nadal oder Federer ein Turnier spielen, sagt dies grundsätzlich Einiges über ein Turnier aus, denn diese Jungs wählen sich die Turniere nach höchsten Maßstäben aus und stehen somit für die hohe Qualität des Events. Federer beispielsweise spielt dieses Jahr nur vier Turniere in Europa - eines davon ist der MercedesCup, was einem Ritterschlag gleich kommt. Gleichermaßen hat dies eine Signalwirkung für Sponsoren, da sie diesen Stars nicht nur markentechnisch näher kommen, sondern auch sicher sein können, dass die Fans zahlreich vor Ort oder vor dem weltweiten TV mitfiebern werden und somit Markenaufbau-relevante Faktoren stark positiv beeinflusst werden.

Was gab letztendlich den Ausschlag dafür, den Mercedes-Cup zu einem Rasenturniert zu machen und wieviel Kalkül war dabei, Topstars anzulocken als Vorbereitunngsturnier für Wimbledon?

Alex Stöhr:
Auf Sand war es nahezu unmöglich Topstars nach Stuttgart zu lotsen, was ein Turnier nicht attraktiver macht. Durch die Umstellung auf Rasen sind wir nun ein wichtiger Bestandteil der Rasensaison Rund um Wimbledon und können die Besten der Branche für unser Turnier gewinnen. Das Produkt Rasentennis mit Federer oder Nadal ist hochattraktiv für Zuschauer, TV-Sender und eben Sponsoren und hat zu einem regelrechten Snowball-Effekt geführt bei dem ein Bereich den anderen positiv anstößt.

Was sind die Zukunftspläne des Mercedes-Cup? 

Alex Stöhr:
Wir investieren auf allen Ebenen kontinuierlich in die Qualität des Events. Dazu gehören aber nicht ausschließlich die direkten Spielerverpflichtungen, sondern auch eine hochwertige Event-Infrastruktur für Spieler, Besucher und Sponsoren, die es ermöglichen soll das Erlebnis MercedesCup mit allen Facetten einmalig zu machen und jeden dazu ermutigen soll im kommenden Jahr wiederzukommen um dann ein noch schöneres Turnier vorzufinden. Unter den Spielern spricht sich das ebenfalls herum und so haben wir in Zukunft gegebenenfalls auch die Möglichkeit nicht nur Federer oder Nadal zu holen, sondern zwei Stars in dieser Größenordnung.

Wie häufig träumen Sie von einem Traumfinale Federer-Haas, der auf seiner Abschiedstournee Stop in Stuttgart macht?

Alex Stöhr:
Dieses Finale wäre sicherlich ein Traum für viele „deutsche“ Tennisfans und würde es uns ermöglichen eine moderne Fabelstory zu erzählen.

Das Interview wurde geführt von Fabian Weber (ESB Marketing Netzwerk)


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