2bdifferent: "Nachhaltigkeit entwickelt sich zum Must-have Standard!" 13.12.2016

Interview | 2bdifferent | FAMAB Sustainability Summit 17 | Nachhaltigkeit |

Jürgen May, Geschäftsführer von 2bdifferent, erläutert wieso man sich umbedingt für den FAMAB anmelden sollte und was unter Nachhaltigkeit, bezüglich sozialen und ökonomischen Aspekten, zu verstehen ist.





1. Warum sollte man den FAMAB Sustainability Summit 17 unbedingt besuchen?
J.M.: Das Thema Sustainability wird aus offensichtlichen Gründen weiter an Bedeutung zunehmen und je mehr sich das Bewusstsein für Nachhaltigkeit durchsetzt, desto höher wird die wirtschaftliche Relevanz. Beispiele gibt es genügend: Abgestraft und mit Milliardenklagen überzogen will VW nun zum Weltmarktführer der eMobilisten werden. Adidas produziert Schuhe aus dem Plastikmüll der Weltmeere und will demnächst kein neues Plastik mehr für Schuhe verwenden. UniCredit hat inzwischen 45 mit Eventorganisation betraute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum Thema nachhaltiges Eventmanagement ausgebildet. Nachhaltigkeit entwickelt sich von einer „Nice-to-have“-Option zu einem harten „Must-have“-Standard! Diesem Anspruch wollen wir beim FAMAB Sustainability Summit 17 gerecht werden. 

Dies ist der Grund dafür, dass der FAMAB Sustainability Summit 17 als erster Kongress rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Live-Kommunikation nicht nur über die nachhaltigen Entwicklungen am Markt informieren, sondern vielmehr eine Plattform für Dialog und Austausch sein wird. Sponsoring- und Eventagenturen, Eventlocations, Messebau und Medientechnikunternehmen,  Cateringbetriebe und Messegesellschaften treffen auf Eventmanager, Planer und CSR-Manager von Unternehmen und somit der Auftraggeberseite. Dort gibt es durch die EU-Berichtspflicht ab 2017 ein spürbares Umdenken, die Transparenz über ökologische und soziale Aspekte zu erhöhen. Dies betrifft auch alle außer Haus-Aktivitäten, sprich Event,- Messe- und Sponsoringengagements. 

2. Wer sollte zwingend für den Summit 17 anmelden
J.M.: 
Nachhaltigkeit wird derzeit verstärkt in der Live-Kommunikation und Sporteventbranche von einer Kür zur Pflicht. Hier kommt der meiste Nachfragedruck von den kapitalmarktorientierten und international aufgestellten Unternehmen, wie beispielsweise BMW, VW, Audi, Schüco, Beiersdorf und dem Bayer Konzern, die der EU-Berichtspflicht unterworfen sind. Deshalb haben wir auch großen Wert darauf gelegt, dass Vertreter der Auftraggeberseite beim Summit Flagge zeigen und der Branche deutlich machen, dass die Frage möglicherweise schon bald nicht mehr lauten wird „Wie viele Aufträge bekomme ich dadurch mehr?“, sondern „Wie viele Aufträge bekomme ich nicht mehr?“ wenn ich keine unternehmerische Ausrichtung in puncto Nachhaltigkeit vorweisen kann. Beispielsweise wird Schüco am Summit aufzeigen, dass Abteilungen wie der Einkauf, das Marketing verbindliche Beschaffungsbedingungen verankern und somit die Herausforderungen für Dienstleister steigen. Die Bewertung von potenziellen Partnern wird bei Schüco zukünftig noch stärker davon abhängig gemacht werden, wie nachhaltig die Dienstleister und Lieferanten wirtschaften. 


3. Was verstehen Sie unter ökonomischen und sozialen Aspekten in Bezug auf Nachhaltigkeit?
J.M.: Jeder weiß, dass Rohstoffe knapper und teurer werden. Die Schonung von Ressourcen ist sicher eine Frage der ethischen Verantwortung und der praktischen Vernunft. Vom veränderten Denken in der Gesellschaft bleibt auch die Wirtschaft nicht unberührt. Eine neue Geschäftsmoral gewinnt zunehmend an Bedeutung, die nachhaltiges Denken und Handeln als festen Bestandteil des eigenen Geschäftsverständnisses im Sinne einer unternehmerischen Sozial- und Umweltverantwortung begreift. Man kann das Ganze aber auch nüchterner und weniger idealistisch sehen: Das Thema Nachhaltigkeit ist auch deshalb in den Unternehmen angekommen, weil es jenseits ethischer Wertemaßstäbe und gesellschaftlicher Forderungen nicht zuletzt auch um klare und harte ökonomische Aspekte geht. 

Zur Homepage vom FAMAB Sustainability Summit 17 kommen Sie hier. Des Weiteren erhalten ESB-Partner einen um 150.- Euro reduzierten Ticketpreis ( von 495.- Euro auf 345.- Euro). 
#FAMAB_SuSu17

Kontakt: 
2bdifferent 
Jürgen May 
Gießhübelstr. 3 
DE-67346 Speyer 

Tel.: +49 (0) 6232 683 390 
Mail: may[at]2bdifferent.de 
Web: www.2bdifferent.de