MercedesCup: "Ein hochattraktives Turnier und wir sind froh, Sponsor zu sein" 14.06.2016

e|motion Management GmbH | MercedesCup | Interview | Dr. Dieter Zetsche

Es war der Tag des Wartens beim MercedesCup in Stuttgart: Morgens hatte es schon in Strömen geregnet, so dass das Doppel verschoben werden musste. Um 13 Uhr 30 wurde dann aber planmäßig das Einzelfinale zwischen Philipp Kohlschreiber und Dominic Thiem begonnen. Doch schon nach fünf Minuten war beim Stand von 1:1 wieder Schluss. Über fünf Stunden lang war das Endspiel wegen Regens unterbrochen. Und als die meisten Zuschauer nach Hause gegangen waren, ging es um 18. 45 Uhr weiter. Nächste Unterbrechung kurz vor Ende des ersten Satzes (6:6 und 3:2 im Tiebreak für Thiem) um 19.20. Das war's dann. Fortsetzung am Montag. Bei bewölktem Himmel und zeitweise sogar Sonnenschein besiegte die aktuelle Nummer 7 der Weltrangliste, der Österreicher Dominic Thiem, den 10 Jahre älteren Augsburger Philipp Kohlschreiber in drei Sätzen mit 6:7, 6:4 und 6:4. 

Unter den Zuschauern am Sonntag war auch Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche. Im Interview spricht er über das Turnier, den Umstieg auf Gras und das Engagement von Mercedes-Benz.

Herr Dr. Zetsche, was macht den Reiz des MercedesCup in Stuttgart für Sie aus?
Das Turnier hier hatte ja durchaus mit Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt, was die Relevanz angeht. Insofern haben wir auch bei uns diskutiert, wie es mit der Partnerschaft weitergeht. Und dann ist diese - aus meiner Sicht - hervorragende Entscheidung getroffen worden, auf Gras umzustellen und mit Wimbledon eine Partnerschaft einzugehen. Und über die Vorbereitungsmöglichkeit der Spieler hier ein tolles Feld zu bekommen. Und damit ist es wieder ein hochattraktives Turnier und wir sind froh, hier der Hauptsponsor sein zu können.

Auf Rasen wird jetzt zum zweiten Mal beim MercedesCup gespielt. Davon profitieren aber nicht nur die Spieler?
Das ist ja hier per se eine tolle Anlage und natürlich ist ein Rasen Natur. Insofern bringt sich hier das grüne Umfeld toll ein. Aber vor allem aber hat man hier typischerweise längere Ballwechsel, attraktivere Spiele und nicht nur Aufschlag, Netz und fertig. Insofern glaube ich, dass alle davon profitieren.

Mit zwei Spielern aus den Top 10 und vielen weiteren Spitzenspielern war das Turnier in diesem Jahr bestens besetzt. Ist das noch zu toppen?

Ja, Ich meine, es gibt nur drei mögliche Vorbereitungsturniere für Wimbledon auf Gras, die die Möglichkeit bieten, sich auf Gras einzustellen. Da ist jetzt der Weissenhof oder MercedesCup eine Möglichkeit davon. Und ich glaube, wir haben die Chance das attraktivste Turnier zu werden. Wenn wir es nicht schon sind!

Erstmals hat das Unternehmen das Turnier auch für eine Autopräsentation genutzt. Hier wurde das T-Modell der E-Klasse den internationalen Medien vorgestellt. Wird es solche Events auch in Zukunft im Rahmen des Turniers geben?
Also die Automessen als Möglichkeit neue Autos vorzustellen sind inzwischen so überlaufen mit Neuigkeiten, dass man sich natürlich überlegt, gibt es auch andere Möglichkeiten. Und wir machen natürlich Sportsponsoring, um uns in einem speziellen Umfeld darzustellen, das nach unserer Einschätzung potentielle und tatsächliche Kunden interessiert. Dieses Umfeld zu nutzen, bietet sich natürlich an. Ob das im nächsten Jahr wieder hier dieses Turnier sein wird, das wird man sehen. Auf der anderen Seite haben wir nicht nur alle drei Jahre eine Neuvorstellung, sondern im Jahr zehn Vorstellungen. Insofern gibt es sicher die Chance, dass wir das wiederholen.

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