Bundesliga Verteilung Fernsehgelder 09.11.2015

Eintracht Frankfurt | England | Tabelle | Medienrechtevermarktung | DFL

Heribert Bruchhagen zeigt sich überrascht von seiner eigenen Vorhersage zur Schere zwischen Arm und Reich im deutschen Profifußball. Der neue TV-Vertrag in England hat nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt wenig Auswirkungen auf die Bundesliga.

Mit Blick auf die aktuelle Bundesliga-Tabelle und dem wachsenden Abstand zwischen der Liga-Spitze und den übrigen Clubs sagte Bruchhagen gegenüber dem „Münchner Merkur“: „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Prognose so eklatant eintreten würde, weil ich nicht geglaubt hätte, dass die Fernsehgelder sich so überdimensional steigern.“ Aus diesem Grund ergebe sich folgende Situation: „Nach zehn Spieltagen stehen schon wieder die fünf Vereine vorne, bei denen es vorhersehbar war. Hertha hat sich aus Versehen dazwischen gemogelt, aber das wird sich auch bald wieder relativieren.“

Auf die Frage, welche Rolle in diesem Kontext die Medienrechtevermarktung in England spiele, sagte Bruchhagen: „Überhaupt keine. Die nationalen und internationalen Fernsehgelder der DFL reichen aus, um diese Spreizung immer größer zu machen.“ Außerdem: „Das englische Geld wird in erster Linie die großen Vereine treffen. Das wird ein Problem werden für Leverkusen, Dortmund, für unsere international spielenden Vereine.“

Andere Bundesligisten wie zum Beispiel Eintracht Frankfurt würden laut Bruchhagen zwar vereinzelt bei dem einen oder anderen Transfer auch von den englischen TV-Geldern profitieren, aber „die Gesamttendenz der Bundesliga, die Vorhersehbarkeit der Tabelle ist in erster Linie den nationalen und internationalen Fernsehgeldern der DFL geschuldet“.


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