Der von Tom Slingsby gesteuerte GC32 Katamaran „Oberösterreich“ führt nach 2 Renntagen! 30.05.2014

Der Traunsee zeigte sich an den ersten zwei Tagen des GC32 Austria Cup von seiner schwierigen Seite. Dauerregen und stark drehender Wind sorgten vor Gmunden für verschärfte Bedingungen. Gänzlich unbeeindruckt davon blieben die Superstars und die österreichischen Lokalmatadore.

Die America’s-Cup-Sieger Tom Slingsby und Kyle Langford lieferten mit ihren Partnern Nico Delle Karth und Niko Resch eine blitzsaubere Serie ab. Das Quartett des AEZ GC32 Sailing Teams leistete sich keinen Ausrutscher, wurde nie schlechter als Zweiter und liegt in der Gesamtwertung weiter in Front. Tom Slingsby, Kyle Langford, Nico Delle Karth und Niko Resch nahmen auch die offizielle Bootstaufe des österreichischen Katamarans vor, der am Traunsee sofort den Namen „Oberösterreich“  trägt.

GC32-Erfinder Laurent Lenne und die Klassenvereinigung des „Great Cup“, wie es offiziell heißt, sind mit 16 Mitarbeitern beim GC32 Austria Cup. Sie sorgen mit High Tech dafür, dass sich der Zuschauer am Gmundner Hauptplatz wie ein Passagier auf den rund 250.000 Euro teuren „Flugbooten“ fühlen darf. Jeder der vier Katamarane ist mit On-Board-Kameras ausgestattet, dazu gibt es TV-Bilder von Begleitbooten. Das Signal wird direkt auf eine Riesenleinwand vor dem Rathaus überspielt. Gleichzeitig sitzen zwei Kommentatoren in einem mobilen Studio, die das Geschehen auf dem Wasser kommentieren und immer wieder Interviews und Hintergrundgeschichten einspielen.

Im Internet ist die Regatta ebenfalls live zu verfolgen, der Livestream ist bereits aktiv, wenn der GC32 Austria Cup in die entscheidende Phase geht, werden die Wettfahrten auch via 3D-Livetracking im Netz zu sehen sein.

Nachdem der GC32 Austria Cup bereits am Mittwoch seine ersten Races ausgetragen hatte, nahmen gestern im Rahmen der Allianz Traunsee Woche sieben weitere Klassen die ersten Regatten in Angriff. Trotz widrigster Wetterbedingungen konnte ein Großteil der geplanten Wettfahrten durchgeführt werden, zahlreiche Segler trotzten der Kälte und dem Regen. Jene Regatten, die aufgrund des unbeständigen Windes nicht stattfinden konnten, werden heute nachgetragen. Heute  kommt es auch zur Premiere des Motten Europacup am Traunsee. Die schnellsten Ein-Mann-Boote der Welt, die eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 32 Knoten (60 km/h) erreichen können, tragen heuer erstmals den Europacup am Traunsee aus, Österreich ist die dritte von sechs Stationen.

Alle Infos zum Programm bis Sonntag auf www.gc32.at und www.traunseewoche.at

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