Hockenheim-Ring: Die „Liga der Supersportwagen“ 03.09.2019

Sport-Agentur | Motorsport | Event

  • Vorletztes Rennwochenende des ADAC GT Masters 2019
  • Hochspannung im Teilnehmerfeld der 30 GT3-Rennwagen
  • Dicht gepacktes Rennprogramm mit attraktiven Rahmenserien

 

 

Den Beinamen „Liga der Supersportwagen“ trägt das ADAC GT Masters absolut zu Recht. Wenn rund 30 spektakuläre GT3-Boliden von nicht weniger als acht verschiedenen Herstellern auf der Rennstrecke um Hundertstelsekunden kämpfen, schlägt das Herz jedes Motorsportfans höher. Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist vom 13.-15. September Schauplatz des sechsten und vorletzten Aufeinandertreffens der wohl stärksten nationalen GT3-Meisterschaft weltweit.

Wenn von Kämpfen um Hundertstelsekunden die Rede ist, so ist das keine Übertreibung. Im Qualifikationstraining liegen nicht selten mehr als 20 Fahrzeuge in einer Sekunde. In den Ein-Stunden-Rennen bleibt das Feld so in der Regel eng beieinander, was Spannung bis zum letzten Meter garantiert. In den ersten zehn Rennen der Saison feierten sieben Teams mindestens einen Sieg, und gar 14 verschiedene Fahrerduos kletterten mindestens einmal aufs Siegertreppchen. Wer bei einem Rennen siegt, kann beim nächsten schon ganz hinten im Feld fahren und umgekehrt.

Auch das Streckenlayout der 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Variante des Hockenheimring Baden-Württemberg bürgt für jede Menge Action. Die Mixtur aus schnellen und langsamen Passagen kommt jedem Fahrzeug im Feld in irgendeiner Weise entgegen, dementsprechend eng wird es zwischen den bildschönen Rennwagen von Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes und Porsche zugehen. Und beim Anbremsen der Spitzkehre am Ende des langgezogenen Parabolika-Linksbogens sowie der engen Linkskurve vor der Mercedes-Tribüne bieten sich zwei exzellente Überholmöglichkeiten – was nicht bedeutet, dass die ebenfalls hochklassigen Rennfahrer ihre Chance nicht auch an allen anderen Stellen der 4,5 Kilometer langen Rennstrecke suchen werden. Auch wenn dabei gelegentlich ein Spiegel dran glauben muss.

Wenngleich in dieser Saison nicht Schauplatz des Saisonfinales, kann das PS-Spektakel in Hockenheim richtungsweisend für die Meisterschaft sein. Vier Wertungsläufe vor Schluss liegen der Schweizer Patric Niederhauser und der Südafrikaner Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS von HCB-Rutronik-Racing mit 144 Punkten relativ komfortabel an der Tabellenspitze. Die Corvette-Piloten Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer weisen bereits einen Rückstand von 40 Zähler auf. Doch die vermeintliche Sicherheit kann sich als trügerisch erweisen. Zum einen sind insgesamt noch 100 Punkte zu vergeben, sodass ein einziger Ausfall die Konstellation auf den Kopf stellen kann, zum anderen ist der Hockenheimring traditionell so etwas wie die Leib- und Magenstrecke der bärenstarken Corvette C7R von Callaway Competition.

Für Hochspannung ist beim vorletzten Saison-Stelldichein der „Liga der Supersportwagen“ also gesorgt. Und wenn dann am Start mehr als 16.000 PS von der Leine gelassen werden, steigt der Adrenalinspiegeljedes wahren Motorsportfans.

Attraktives Rahmenprogramm mit GT4, TCR, Formel 4 und Carrera Cup
Das Veranstaltungspaket des ADAC GT Masters braucht in Bezug auf die Attraktivität keinen Vergleich zu scheuen. Nicht nur die Hauptserie besticht durch Motorsport der Extraklasse, auch die Rahmenserien lassen Kenner mit der Zunge schnalzen. Die 2019erstmals ausgetragene ADAC GT4 Germany besticht ebenfalls mit großer Markenvielfalt und engen Positionskämpfen. Die im Vergleich zur GT3 etwas seriennäheren GT-Boliden von sieben Herstellern (Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes und Porsche) leisten rund 420 PS und stellen so etwas wie eine Nachwuchsliga zum ADAC GT Masters dar. Wobei sich auch gestandene Haudegen wie Christian Danner der Faszination ADAC GT4 Germany nicht entziehen können. Der ehemalige Formel-1-, Indycar- und DTM-Pilot, inzwischen 61 Jahre jung, steht mit einem McLaren 570S GT4 am Start.

Die ADAC TCR Germany hat sich den Status eines Publikumsmagneten längst verdient. Die beinhartenKämpfe der Pilotinnen und Piloten in ihren 350 PS starken Renntourenwagen lassen an Action inklusive Lackaustausch nichts zu wünschen übrig. Und wo die jungen Wilden der ADAC Formel 4 in ihren rund 160 PS starken Tatuus-Abarth-Rennwagen hinlangen, wächst ohnehin kein Gras mehr. Dazu gibt’s mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland ein echtes Schmankerl. Der schnellste Markenpokal der Welt wartet mit einem imposanten Feld von rund 30 der 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf.

Tickets und Vorverkauf
Freitag, 13. September: 10 EUR nur Tageskasse
Samstag, 14. September: 25 EUR VVK/35 EUR Tageskasse
Sonntag, 15. September: 25 EUR VVK/35 EUR Tageskasse

Quelle: Hockenheim-Ring

 

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