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04.06.2024 - 11:19
SLC Management: Prof. Dr. Madeja und die Erfindung des Public Viewings
SLC Management: Wenn am 14. Juni um 21 Uhr in der Allianz Arena in München die Europameisterschaft mit dem Spiel Deutschland gegen Schottland angepfiffen wird, sitzen nicht nur Millionen von Menschen vor dem Bildschirm, sondern auch gemeinsam in Biergärten und Fan-Zones. Das war nicht immer so. Wie wurde aus einem Fußballspiel im Stadion ein Event für alle - und wer erfand eigentlich Public Viewing?!
„Ich habe alle Weltmeisterschaften seit 1954 miterlebt. Damals stand man noch zusammen um einen Rundfunkempfänger,” erinnert sich Prof. Dr. Alfons Madeja. Er begann seine akademische Laufbahn an der F.A. Universität Erlangen-Nürnberg und brachte seine Expertise im Sportmanagement in den von ihm mitbegründeten Studiengang „Sportökonomie” der Universität Bayreuth ein. Außerdem gelang dem 1. FC Nürnberg 1985 der Aufstieg in die 1. Liga unter der Geschäftsführung von Madeja. Parallel dazu startete er seine unternehmerischen Aktivitäten, die ihn in zu einem Spezialisten in den Bereichen faktenbasierte Beratung, Marktforschung und Sportzertifizierung werden liessen. Darüber hinaus war und ist er ein Visionär, der Sport - aber auch kulturelle Veranstaltungen auf ein neues Level brachte und bringt.
„Dann kam die WM 2006, welche die bisherigen Events von Welt- und Europameisterschaften entscheidend verändern sollte,” fährt Prof. Madeja fort. Er hatte damals den offiziellen Auftrag von den Austragungsstädten erhalten, ein Konzept für die WM zu entwerfen. Eine entscheidende Frage war dabei, wie man Besucher aus dem Ausland dazu bringen konnte, nach Deutschland zu reisen, obwohl die Kartenkontingente begrenzt waren. Mit seinem Team entwickelte er die Idee, die WM nicht nur an den Spieltagen in den jeweiligen Städten, sondern insgesamt vier Wochen in allen WM-Städten und auch in ganz Deutschland durch entsprechende Eventkorridore und Eventmodule stattfinden zu lassen.
Zur datenbasierten Festigung dieser Konzeption führte Prof. Madeja weltweit Befragungen durch, um die Bedürfnisse, Wünsche und Verhaltensweisen der WM-Besucher zu erfassen. Zudem reiste Prof. Madeja mit seinem Team im Vorfeld der WM zur Europameisterschaft in Portugal 2004. Dort wurde das gesamte Großevent dokumentiert und analysiert und den Besuchern auch die entscheidende Frage gestellt: „Unter welchen Bedingungen würden Sie nach Deutschland kommen, auch wenn Sie keine Karte für ein Spiel haben?
Aus diesen Antworten heraus entwickelte Prof. Madeja das Konzept „Virtuelle Stadien & Public Viewing”, erstmals veröffentlicht 2004 in der Stuttgarter Zeitung. Es war eine bahnbrechende Veränderung, denn Menschen kamen nach Deutschland, obwohl sie keine Eintrittskarte ins Stadion hatten. Sie erlebten die WM-Atmosphäre trotzdem hautnah und gemeinsam mit Hunderttausenden überall im Land.
Wenn in knapp zwei Wochen, die Europameisterschaft 2024 in Deutschland startet, dann werden Kulturevents und touristische Attraktionen, Mitmach-Sportaktionen und natürlich Großleinwände mit Public Viewing überall in Deutschland präsent sein und Tausende von internationalen Besuchern vor Ort mitfeiern - auch ohne Eintrittskarte! Dies verdanken wir „Mr. Public Viewing”, Prof. Dr. Alfons Madeja, der die Vision hatte, ein Fußballgroßevent auch für gesellschaftliche, touristische und wirtschaftliche Zwecke zu nutzen und auszuweiten.
Zur Europameisterschaft wird Prof. Madeja auf dem YouTube Kanal „slcmanagement” erstmalig Themen und Vorkommnisse rund um die Europameisterschaft im eigenen Land sowie ihre Effekte kommentieren.
Prof. Dr. Madeja im ESB-Interview beim FIFA Fan Fest 2010
Kontakt
SLC Management GmbH
Iris Lederer (Freiberufliche Pressereferentin für die SLC Management GmbH)
E-Mail: info@irislederer.de
Web: slc-management.com
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