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10.06.2020 // Steilpass

Sponsoring-Aktivierung mit Crowdfunding

Kommunales Crowdfunding erweist sich als robustes Konstrukt und Gewinner in dieser Krise und könnte damit ein Indikator sein, in welche Richtung sich Sponsoring und Partnerschaften im Sport zukünftig entwickeln könnten.

Seit fast zehn Jahren ist das Tochterunternehmen der Berliner Stadtreinigungsbetriebe bereits Namenssponsor der BERLIN RECYCLING Volleys. Das Sponsorship ist zentraler Bestandteil einer wertebasierten Strategie: „Gute Kommunikation entspringt aus einer echten und ernstgemeinten Wertehaltung des Unternehmens. Aus Haltung und Werten lassen sich Leitideen ableiten, die man dann in unverwechselbare und authentische Kommunikation übertragen kann. Die Herausforderung ist es, aus den unternehmerischen Werten dann auch relevante und unterhaltsame Kommunikation zu kreieren,“ skizziert Jens Leonhäuser vom Stuttgarter Markenberater Steilpass den Arbeitsauftrag, mit dem er 2011 in die Entwicklung und Umsetzung der Kommunikationsstrategie für die Berlin Recycling GmbH startete.

Das Naming-Right von Berlin Recycling erreicht sein entscheidendes Differenzierungsmerkmal vom Wettbewerb mit der wertebasierten Leitidee „ZEICHEN SETZEN für den Nachwuchs!“. Aus dem Antrieb heraus, eines der großen gesellschaftlichen Probleme in Angriff zu nehmen, plant Berlin Recycling mit der Initiative umfangreiche Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche in Berlin in Bewegung zu bringen und zum Sporttreiben zu animieren. Sämtliche Aktivierungsmaßnahmen auf der Plattform BERLIN RECYCLING Volleys werden mit großer Unterstützung des Vereins auf diese Leitidee und das gemeinsame Ziel ausgerichtet.

Crowdfunding als zentraler Baustein der Kommunikationsstrategie

Als wahre Content-Maschine erweist sich im Rahmen der Initiative dabei die Nachwuchs-Förderplattform Berlin-Recycling-Crowd. Die Plattform hilft bei der Finanzierung von Nachwuchsprojekten in Berlin und hat nun in der Corona Krise sogar die Leadfunktion in der Kommunikation übernommen. Angesichts zahlreicher Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur und Soziales in der Hauptstadt, die durch wegbrechende Einnahmen im Verlauf der Corona-Krise gefährdet sind, startete die Berlin Recycling GmbH zunächst eine „Crowd für die Crowd“. Berliner Unternehmen waren aufgefordert, sich finanziell am Fördertopf zu beteiligen oder den Prämien-Shop der Crowdfunding-Plattform zu bestücken. Seit dem 1. Juni präsentieren sich Projekte mit diesem Rückenwind auf der Crowdfunding-Plattform und sind teilweise schon binnen weniger Tage erfolgreich. „Wir können mit dieser Aktion im Juni fast 100.000 Euro für Berliner Vereine generieren, wenn alles glatt läuft,“ freut sich Stephan Hartramph von der Berlin Recycling GmbH.

Über 150.000 EUR für den Nachwuchssport in Berlin. Die BR-Crowd finanziert nicht nur Projekte für den Nachwuchs, sondern sorgt auch für Content hohe Reichweiten.

Als Medienpartner sind die Berliner Morgenpost und ENERGY Berlin an Bord, eine Partnerschaft, von der alle Seiten profitieren. Für die Berlin Recycling GmbH bedeuten die redaktionelle Berichterstattung und redaktionsnahe Anzeigenformate eine Bruttoreichweite, die klassische Werbung nur zu einem Bruchteil leisten könnte

Doch auch in „Nicht-Corona-Zeiten“ lässt sich regelmäßig neuer Content über Aktionen wie den „JOKER für den Nachwuchs“ generieren, bei der sich Vereine über die Crowdfunding-Plattform um eine Extra-Finanzspritze bewerben konnten Die Ziehung der Gewinner fand im Rahmen eines Bundeliga-Spiels der BR Volleys in der gut besetzten Max-Schmeling-Halle und unter medialer Berichterstattung statt. So gelingt eine relevante und gleichzeitig attraktive Aktivierung des Sponsorships im Rahmen der Spieltage.

Kommunales Crowdfunding als Indikator für zukünftige Entwicklung im Sponsoring?

Dabei ist die Berlin Recycling GmbH nur eins von zahlreichen kommunalen Unternehmen, die auf Crowdfunding setzen. Steilpass hat vor drei Jahren gemeinsam mit dem VKU Verlag und dem Crowdfunding-Spezialisten fairplaid eine Whitelabel Lösung entwickelt, auf der die Mitgliedsunternehmen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) mit geringem Aufwand aufsetzen können. „Die kommunalen Unternehmen sind meist die ersten Ansprechpartner, wenn Vereine und Initiativen auf der Suche nach Geldgebern für ihre gemeinnützige Arbeit sind. Durch das Crowdfunding werden nicht nur die Kapazitäten zur Bearbeitung dieser Anfragen in den Unternehmen reduziert. Gleichzeitig stellt der Mechanismus sicher, dass die Gelder optimal eingesetzt werden. Es profitieren die Projekte, die viele Menschen aktivieren können, also eine gesellschaftliche Relevanz haben. Automatisch wir umso mehr öffentliche Wahrnehmung generiert, je stärker das Projekt in der Region verankert ist.,“ erläutert Jens Leonhäuser von Steilpass die Erfolgsfaktoren. 22 kommunale Unternehmen waren bis zum Frühjahr diesen Jahres bereits auf das Angebot aufgesprungen und betrieben eigene Plattformen. Dann kam Corona – und Crowdfunding war gefragt wie nie! Der VKU Verlag reagierte in dieser Ausnahme-Situation schnell und unbürokratisch und bot allen Mitgliedsunternehmen im Verband die kostenfreie Nutzung einer Schnittstelle zum bundesweiten Hauptportal (www.kommunales-crowdfunding.de) an. Mit dieser Maßnahme wurde nicht nur der Meilenstein von 1 Million generierter Fördergelder vorzeitig erreicht, die kommunalen Unternehmen konnten sich auch erfolgreich als Lösungsanbieter für in Not geratene Vereine, Initiativen etc. positionieren.

Die Corona Krise würfelt den ganzen Sport durcheinander und macht erschreckend deutlich, wie verletzlich das spieltagsbasierte Geschäftsmodell ist. Kommunales Crowdfunding erweist sich als robustes Konstrukt und Gewinner in dieser Krise und könnte damit ein Indikator sein, in welche Richtung sich Sponsoring und Partnerschaften im Sport zukünftig entwickeln könnten.

Bildquelle: Steilpass

Kontakt

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E-Mail: Dialog@Steilpass.com
Tel : +49 711 46059 620
www.steilpass.com

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