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01.04.2020 // Alexander Klöpfer

Social Selling: Kundenkontakt in Zeiten der Coronakrise

Egal ob Engagement in der Zielgruppe, digitale Leads oder die Steigerung von Gutschein- oder Merchandising-Verkäufen – Levuro zeigt auf, wie mit Social Selling die digitalen Ziele jetzt übertroffen werden können.

Die Welt steht vor einer bisher noch nie dagewesenen Situation: bis auf ein paar wenige Ausnahmen steht das öffentliche Leben still und auch Sportveranstaltungen sind abgesagt. Gleichzeitig befinden sich die Fans und Nutzer Zuhause – einen Grossteil der Zeit verbringen viele am Smartphone, Tablet oder Computer. Was vor wenigen Jahren noch das Aus für einen markanten Teil der Wirtschaft bedeutet hätte, ist heute – trotz der Gefahr – auch eine Chance, die moderne Firmen online für sich nutzen können. Erste Statistiken zeigen eine Steigerung der Internetnutzung um bis zu 70% (Quelle: Forbes). Google Trends zeigt bei allen mit Online Shopping verwandten Suchthemen extreme Ausschläge nach oben. Die Menschen sind bereit, online zu shoppen – und dies nicht nur für alltägliche Güter. Egal ob Engagement in der Zielgruppe, digitale Leads oder die Steigerung von Gutschein- oder Merchandising-Verkäufen – Levuro zeigt auf, wie mit Social Selling die digitalen Ziele jetzt übertroffen werden können.

Aktuelle Entwicklungen

Bereits jetzt zeichnet sich ab, welches Potential die Lage online mit sich bringt. Dies zeigt sich auch an den Giganten wie Amazon. Der Anbieter stellt alleine in den USA 100'000 neue Mitarbeiter ein. Auch in der Schweiz merken die Anbieter die grosse Nachfrage: Digitec Galaxus sucht bereits nach 200 neuen Mitarbeitern. Vereinzelt konnten schon jetzt Umsätze deutlich über dem Weihnachtsgeschäft oder Black Friday erzielt werden. Am Beispiel eines Schweizer Laden- und E-Commercebetreibers zeigt sich die Entwicklung: Seit dem Lockdown und den daraus resultierenden Anpassungen konnten die Anzahl der täglichen Online Transaktionen schnell mittels Social Selling um Faktor 7 gesteigert werden.

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Die Voraussetzungen, das digitale Geschäft voranzutreiben, sind derzeit optimal. Was kann ein Unternehmen also tun, um dies auch zu erreichen?

Erreichen Ihrer Fangemeinde mittels Social Selling

Social Selling bedeutet, potentielle Kunden mittels Social Media zu finden, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und zu stärken, sodass Ihre Marke die erste ist, an die der Kunde beim Kaufentscheid denkt. Mittels einem Social Selling Praxisansatz in drei Schritten können die Ziele schnell und erfolgreich erzielt werden.

1. Vorbereitung & Analyse der Social Audience

Werfen Sie einen Blick auf die Statistiken Ihrer Social Media Kanäle und die Analytics Ihrer Webseite. Finden Sie heraus:

- welche Themen bisher die höchsten Engagement-Raten hatten. Beziehen Sie bei der Wahl Ihres Kampagnenthemas immer aktuelle Nachfrage-Entwicklungen und Trends mit ein.

- welche Formate am besten funktioniert haben (Foto oder Video)

- mit welchen Produkten welche Audience angesprochen werden

- zu welchen Zeiten und wo (regional) Ihre Anzeigen am besten funktionieren

- Was sind die Ziele der Kampagne? Soll sie die Bekanntheit steigern? Oder Engagement und/oder Conversions erzielen?

- Stellen Sie sicher, dass Ihre Analytics richtig aufgesetzt und Ihre Landing Page und Checkout Seite für mobile optimiert sind (bei zu langen Ladezeiten verlieren Sie Kunden).

- Implementieren Sie für Ihre Kampagne den 3-Touchpoint Sales Funnel.

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2. Kampagne planen und Posts optimieren

- Optimieren Sie Ihre Kampagnenstruktur und Inhalte auf Ihre Ziele und Audience.

- Beachten Sie die Video- und Bildauflösung: Quadratische (1:1) Videos oder Bilder haben im Feed 78% mehr Bildschirmfläche als ein rechteckiges Bild oder Video (16:9).

- Zeigen Sie im Bild/Video und im Text den Call-to-Action (CTA) und setzen Sie Ihr Logo und Branding ein (Overlays). Achten Sie dabei darauf, dass nicht zu viel Text auf dem Bild ist: Facebook lässt nur eine bestimmte Menge zu. Dies kann mit Facebook’s eigenem Textüberlagerungs-Tool geprüft werden.

- Stellen Sie sicher, dass Ihre Videos für jeden Kanal optimal sind: Vorschaubild, Dauer, Wichtigstes am Anfang und – ganz wichtig – Videos müssen auch ohne Ton funktionieren. Der Einsatz von Untertiteln führt zu einer Steigerung von bis zu 12% der Video Views.

- Nur die ersten ein oder zwei Textzeilen von Posts sind auf Smartphones sichtbar: Erwähnen Sie auch hier das Wichtigste am Anfang.

3. Ad Variation Testing und Budget auf Ads mit hoher Performance

Nun, da Ihre Kampagne bereit und live ist, geht es um die stetige Optimierung. Führen Sie A/B-Tests, auch Split-Tests genannt, durch, um herauszufinden, welche Ads in welcher Audience am besten funktionieren. Dabei stehen folgende Tests zur Verfügung:

- Ad Variation Testing: Video Variationen (Dauer, Vorschaubild, Musik, etc.), Bild Variationen (anderes Bild, Farbpalette, Schriftart, etc) und Text Variationen (Länge, Call-to-Action, Einsatz Emojis, etc.)

- Ad Sets Variation Testing: verschiedene Audiences

- Campaign Variation Testing: verschiedene Kampagnenziele

- Analysieren Sie stets Ihre Zielanalytics: während der Kampagne, um ggf. Änderungen vorzunehmen und nach der Kampagne, um Erkenntnisse für Ihre nächste Kampagne zu gewinnen.

Mit obigem Ansatz gelingt es, aus der aktuellen Situation das Beste zu machen und Levuro unterstützt Sie gerne dabei.

Kontakt

Samuel Gähwiler
CEO
Tel: +41 44 533 09 20
E-Mail: samuel.gaehwiler@levuro.com
Levuro AG | Torgasse 4 | 8001 Zürich
www.levuro.com

Bild Samuel Gähwiler
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