foto_habeggerfoto_habegger

Startseite > Business Guides > Live geht digital

29.04.2020 // Habegger AG

Live geht digital

First in, last out. Die Corona-Krise hat die Live-Kommunikationsbranche besonders hart getroffen und sie wird andauern.

Für den international tätigen Dienstleister in der Live-Kommunikation allerdings kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Anstatt grosse Bühnen bespielt Habegger nun virtuelle Schauplätze. Live und weltweit.

Normalerweise würden bei der Firma Habegger in Regensdorf die Vorbereitungen für das UEFA Champions League Finale, die Eishockey-WM, Musikfestivals oder für die unzähligen Generalversammlungen auf Hochtouren laufen. Frühling ist Hochsaison in der Veranstaltungsbranche. 2020 ist allerdings alles anders.

Turbo-Boost für die Digitalisierung
«Durch die Corona-Auszeit hat sich das virtuelle Treffen - die Möglichkeiten von digitalen Tools – in ganz neuem Licht gezeigt. Die Business-Welt erkennt durchaus Vorteile in der Digitalisierung von Events», so Schwarz. Die Firma Habegger hat sich bereits vor der Corona-Krise mit der Digitalisierung von Veranstaltungen beschäftigt. Davon profitieren nun bestehende und potenzielle Kunden. So konnten Generalversammlungen ohne die physische Anwesenheit der Aktionäre stattfinden. Mittels Streaming wurden die für die Zielgruppe aufbereiteten Inhalte live ausgestrahlt.

Live-Erlebnis auch digital
Im Auftrag von Kunden werden im eigenen Livestream-Studio in Regensdorf Presseveranstaltungen, Mitarbeiterinformationen, Kundenevents und Konferenzen mit internationalen Liveschaltung abgehalten. Anfragen für die Austragung von Kongressen und auch Alternativen für Messeauftritte stehen an. Schwarz: «Das Wichtigste für uns ist, dass ein digitaler Event einem Live-Erlebnis nahekommt. Hierzu braucht es mehr als eine Kamera und einen Webstream.» Das Zusammenspiel zwischen Inhalt, dramaturgischen Mitteln und Interaktion mit dem virtuellen Publikum sei unerlässlich, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen und sie schliesslich zu Marken- fans zu machen.

Mehr zu Livestream-Studio: https://www.habegger.ch/de/projektarten/filmproduktion/livestream-studio/ 

Reale und virtuelle Welt vermischen sich
Habegger geht davon aus, dass die Digitalisierung auch nach der Aufhebung des Veranstaltungsverbots ein Thema bleiben wird. «Die Digitalisierung bietet Veranstaltern die Möglichkeit, vor und nach dem Live-Event mit der Community zu interagieren. Events könnten durch eine zusätzliche digitale Übertragung eine höhere Wertschöpfung erzielen und neue Geschäftsmodelle eröffnen», sagt Jürg Schwarz. Ähnlich wie im Sport-Pay-TV könnten Events zusätzlich kostenpflichtig an ein virtuelles Publikum ausgespielt werden. Durch die Masse der digitalen Teilnehmer würde der physische Event mitfinanziert werden. Schwarz: «Stellen Sie sich vor, Sie könnten für nur CHF 5.- an einer Konferenz teilnehmen, an der Elon Musk referiert. Digital und vom Sofa aus. Verlockend, nicht?» Eine Krise sei auch immer eine Chance für die Branche, um sich weiterzuentwickeln. Nichtsdestotrotz bleibe der physische Event unersetzlich. «Die Menschen haben ein grosses Bedürfnis nach gemeinsamen, physischen Erlebnissen. Die Emotionen, welche die kreischenden Zuschauer erzeugen – das lässt sich nicht in die virtuelle Welt übertragen», ist sich Schwarz sicher. So werden Live-Veranstaltungen infolge Corona nicht verschwinden, aber vielleicht werden sie zusätzlich etwas digitaler.

Bildquelle: Habegger AG

Kontakt

Habegger AG
Jürg Schwarz (CEO)
E-Mail: jschwarz@habegger.ch
www.habegger.ch 

foto_juerg_schwarz

Verwandte Guides

Lädt...
News

Trotz Coronavirus – hybride Lösungen für Events

Das Coronavirus hält die Eventbranche in Atem. "Hybride Events" können eine Lösung sein.

02.03.2020

News
foto_habegger

Die Zukunft der Live-Kommunikation

Jürg Schwarz, CEO Habegger AG im Interview zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Eventbranche.

29.04.2020

arrow-up