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19.03.2021 // Antonia Stickdorn

Influencer Marketing - 10 Dos und Don‘ts

Influencer Marketing ist in den Marketingabteilungen vieler Schweizer Unternehmen angekommen. Viele Produkte und Dienstleistungen werden heute erfolgreich über Influencer:innen positioniert. Der Influencer Marketing Trend zeigt klar nach oben. Wer als Brand Influencer Marketing betreibt, kann mit seiner Zielgruppe dort kommunizieren, wo diese ihre Zeit verbringt.

Warum ist das so?

Influencer Marketing steht für eine reichweitenstarke, authentische Markenkommunikation mit hoher Glaubwürdigkeit. Warum aber sind Influencer:innen so glaubwürdig? Sie gewähren private Einblicke, zeigen ihre menschlichen Fehler und Herausforderungen und werden dadurch als nahbar und authentisch wahrgenommen. Ein regelmässiger, persönlicher Austausch über Kanäle wie Instagram,Youtube oder Pinterest unterstützt die Beziehung zwischen Influencer:innen und ihrer Community.

Dank Influencer Marketing kann so eine effektive Ansprache der passenden und vor allem jungen Zielgruppe gewährleistet werden. Wenn der “Perfect Match”, der ideale Fit zwischen Brand und Influencer:in hergestellt ist, steht einer authentischen Markenkommunikation nichts mehr im Wege. Wer also die Audience der Influencer:innen kennt, kann so die richtigen Akteure gewinnbringend zusammenführen.

Wer sich bereits mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, weiss, dass eine Influencer Kampagne eine komplexe Herausforderung sein kann. Um Produkte und Dienstleistungen zielgerichtet und erfolgreich über Social Media zu vermarkten, sollten einige grundlegende Rahmenbedingungen beachtet werden.

Damit auch Ihrer Influencer Marketing Kampagne nichts mehr im Wege steht, hier ein paar Dos and Don’ts für eine erfolgreiche Umsetzung.

Picstars' 10 Dos und Don’ts für erfolgreiches Influencer Marketing

Do - Die Definition klarer Ziele
Möchte ich mit meiner Aktivierung die Brand Awareness steigern, ein Produkt lancieren oder z.B. neue Zielgruppen erreichen? Die Frage über die zu erreichenden Ziele stellt sich, wie auch bei anderen Kampagnen, bei erfolgreichem Influencer Marketing, ganz zu Beginn.

Don’t - Einfach mal abwarten was kommt
Um das grosse Potential von Influencer Marketing vollends ausschöpfen zu können, sollte man das neue Projekt nicht blauäugig starten. Natürlich sollte eine Flexibilität vorhanden sein um Erwartungen an gegebene Umstände anzupassen, jedoch ist es nicht ratsam ohne jegliche Vorstellungen einer Zielsetzung, eine solche Massnahme anzugehen.

Do - Den “Perfect Match” identifizieren
Zeit in die Analyse vom “Perfect Match” zwischen Influencer:in, Marke und Kampage zu investieren, ist ein wichtiges Element für die erfolgreiche Kampagnenvorbereitung. Die vorab definierten Ziele sollten für eine erfolgreiche Umsetzung, erreicht oder gar übertroffen werden. Für den richtigen Brand Fit helfen Kenntnisse über Aktivitäten, Interessen, Vorlieben und die Community des Creators.

Don’t - Sich ausschliesslich auf Kennzahlen verlassen
Wie viel Reichweite ein/e Influencer:in hat und wie hoch die durchschnittliche Engagement Rate der geteilten Beiträge ist, sind wichtige Aspekte bei der Auswahl eines/einer Influencer:in. Jedoch ist es nicht empfehlenswert sich lediglich auf die datenbasierte Performance dieser Person zu fokussieren, denn so kann kaum eine glaubwürdige und authentische Ansprache ohne Streuverlust gewährleistet werden.

Do - Content- und zielgruppenspezifisch auswählen
Jeder Content Creator bzw. jede/r Influencer:in ist anders, spricht eine andere Zielgruppe an, hat unterschiedliche Interessen und eine individuelle Persönlichkeit. Sobald spezifische Ziele abgesteckt sind, z.B. wie hoch der Anteil an Schweizer Followern sein oder welche Altersgruppe durch den spezifischen Creator angesprochen werden sollte, kann aus einer ersten Auswahl an Personen der Perfect Match ausgelesen werden. Bei Picstars arbeitet die Technologie Hand in Hand mit unseren erfahrenen Campaign Managern. So kann gewährleistet werden, dass nicht nur die Botschaft richtig platziert ist, sondern auch ob das Produkt zur/m Influencer:in passt.

Don’t - Sich von der Prominenz blenden lassen
So wie man sich nicht nur von den Kennzahlen beeinflussen lassen sollte, so sollte man ebenso wenig nur auf die Prominenz und Followerschaft eines VIPs schauen. Celebrities haben häufig bereits viele Werbeverträge und so kann es eine Herausforderung darstellen eine authentische, zielgerichtete Botschaft zu platzieren oder die preisliche Übereinstimmung zu finden.

Do - Den Creator kreativ werden lassen
Wer in der Auswahl des/der Influencer:in gute Vorarbeit geleistet hat, kann sich nun auf die kreative Ausarbeitung der Botschaft freuen. Viele Creator haben bereits ihre eigene innovative Handschrift entwickelt, die einen Wiedererkennungswert hat und in ihrer Community gut ankommt. Deshalb ist es ratsam, nach der Absteckung von Rahmenbedingungen, ein Vertrauen in das kreative Schaffen zu haben, denn so wird besonders authentisches und inspirierendes Storytelling ermöglicht, um die Community erfolgreich zu aktivieren.

Don’t - Ein starres Konzept ausarbeiten
Auch wenn man möglicherweise eine erste Idee hat, wie die Botschaft kreativ umgesetzt werden könnte, ist es nicht ratsam ein zu detailgetreues Briefing an den/die Influencer:in weiterzugeben. Selbstverständlich müssen Rahmenbedingungen, wie Sichtbarkeit der Brand oder andere spezifische Fragestellungen geklärt werden. Was allerdings die Ausführung anbelangt, empfehlen wir keine zu strikten Vorgaben zu machen, damit man sich auch von den einzigartigen Ideen positiv überraschen lassen kann.

Do - Den Kontakt aktiv pflegen
Nicht zuletzt aufgrund einer formellen Abnahme der Inhalte, sollte ein stetiger Kontakt zum Content Creator aufrechterhalten bleiben. Um eine persönliche Basis zu schaffen und eine potentiell langfristige Zusammenarbeit zu ermöglichen, ist es wichtig die Beziehung zu pflegen und bei allfälligen Fragen zur Verfügung zu stehen.

Don’t - Eine passive Rolle einnehmen
Das Vertrauen in den/die Influencer:in, bedeutet nicht, dass man sich nach der Erteilung des Auftrags bis zur Veröffentlichung des Contents, einfach zurücklehnen sollte. Gerade wenn man die identifizierte Person noch nicht gut kennt, ist es ratsam nicht nur auf das Beste zu hoffen, sondern stets als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen. Um mögliche Fehltritte zu vermeiden lohnt es sich einen Abnahmeprozess der kreierten Inhalte zu integrieren.

Bildquellen:
Picstars I Lipton I Kay Mogg
Picstars I SwissLife I Fabio Zingg

Kontakt

Picstars AG
Antonia Stickdorn (Head of Marketing)
Tel.: +41 79 576 39 97
E-Mail: antonia.stickdorn@picstars.com
Web: picstars.com 

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