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14.10.2021 // D.Live // Lanxess Arena

Grossevents 2022 – kaum planbar, aber unverzichtbar

Grossevents waren von der Corona-Pandemie schwer betroffen. Durch die immer noch bestehenden Auflagen und die Unsicherheit in der Planung, stehen Veranstalter von Grossevents im Jahr 2022 vor besonderen Herausforderungen. Beim eps ARENA SUMMIT diskutierte Hans-Willy Brockes mit Stefan Löcher, CEO der Lanxess Arena, und Michael Brill, CEO von D.LIVE, die Bedingungen und Konsequenzen für Grossevents im Jahr 2022. 

Der Blick geht nach vorne

Das Pandemiejahr 2020 ist aus Sicht der beiden Veranstalter abzuhaken. Die schwachen Besucherzahlen, die ständige Unsicherheit in der Planung als auch die wirtschaftliche Folgen der Pandemie hatten schwerwiegende Konsequenzen für Veranstaltungen. Insbesondere Nicht-Fussballevents sind nach wie vor hinter den Erwartungen. Der Blick der Veranstalter richtet sich jetzt aber in die Zukunft.

Unsicherheit in der Planung

Der wohl schwerwiegendste Aspekt für Veranstalter ist die Unsicherheit in der Planung. Die grosse Frage ist nach wie vor, ob Events überhaupt stattfinden. Hier gibt es beispielsweise in Nordrheinwestfalen nach wie vor keine Klarheit, meint Michael Brill. Die Veranstaltungsbranche braucht 100% Kapazität der Veranstaltungsstätten, um diese wirtschaftlich betreiben zu können. Mit den bestehenden Beschränkungen sei laut Stefan Löcher kein positiver Ausblick möglich. Erneute Verschiebungen der Veranstaltungen wären wirtschaftlich für Veranstalter zudem nicht mehr tragbar.

Branche fehlt es an Verbindung in die Politik

Bei den Menschen besteht nachweislich ein Bedarf nach Live-Events. Die Branche bleibt mit ihren Anliegen politisch jedoch zumeist auf Ebene der Landesregierung. Denn es fehlt schlichtweg, trotz der wirtschaftlichen Relevanz, eine starke Verbindung in die Politik. So sind beispielsweise Kapazitätsbegrenzungen mit einer 2G-Regelung argumentativ nicht mehr zu halten, meint Stefan Löcher. 

Ein «unsicherer» Ausblick in die Zukunft

Ob der Stand von 2018/2019 in der Veranstaltungsbranche jemals wieder erreicht werden kann, ist schwer zu sagen. Besonders jüngere Zielgruppen sind eine grosse Chance für künftige Veranstaltungen. Denn ältere Personen sind und bleiben pandemiebedingt nach wie vor eine schwierig zu erreichende Zielgruppe. Durch die anhaltenden Verschiebungen ist für viele Veranstalter zudem noch immer nicht klar, wie stark die Nachfrage nach Veranstaltungen tatsächlich ist. Auch die Veranstaltungsbranche muss sich den Gegebenheiten anpassen und auf diese Veränderungen reagieren. Zukünftige wird es wichtig sein, am Markt präsent zu bleiben und auch unter erschwerten Bedingungen Events durchzuführen, um im Rampenlicht zu bleiben. Michael Brill sieht insbesondere Outdoor- und Urban Events als zukünftige Trends in der Veranstaltungsbranche.

Sehen Sie sich hier die ganze Diskussion im Re-Live an:

Kontakt

D.LIVE
Michael Brill (CEO)
Web: d-live.de

Lanxess Arena
Stefan Löcher (CEO)
Web:https://www.lanxess-arena.de/

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