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15.10.2017 // ESB Marketing Netzwerk

Dos & Don'ts im Influencer Marketing: Glaubwürdigkeit ist King!

Auf was sollten Unternehmen achten, um Influencer Marketing authentisch in die Markenkommunikation einzubinden? Was sollte beim Einsatz von Influencern unbedingt vermieden werden? David Eicher von Territory.de nennt Erfolgsfaktoren & Fehler im Influencer Marketing.

57% der deutschen Marketing-Entscheider sehen das Influencer Marketing als wichtiges Kommunikations-Instrument an, so das Ergebnis einer Umfrage von Territory. Für eine Zusammenarbeit mit Markenbotschaftern in sozialen Netzwerken spricht vor allem die Nähe der Influencer zu ihren Fangruppen. Influencer sind Experten auf ihren Themengebieten. Gut gemachtes Influencer Marketing ist authentischen Storytelling und verwandelt Werbung in Empfehlungen (Quelle: Reachbird). Aus diesen Gründen und betrachtet man die Größe der Plattformen (alleine Instagram zählt 700 Millionen aktive Nutzer und 95 Millionen Posts täglich) wird deutlich, weshalb immer mehr Unternehmen auf Influencer setzen.

Doch die Zahl der Negativ-Beispiele und Shitstorms in Bezug bei Infleuncer-Kampagnen steigen. Jüngstes Beispiel ist die des Waschmittelherstellers Coral. Unter dem Hashtag #Coralliebtdeinekleidung posteten Ende 2017 Influencer wie Ex-GNTM-Teilnehmerin Fiona Erdmann «Momente mit Coral». Erdmann sitzt beispielsweise dreckverschmiert vor einer Waschmaschine, Sängerin Mandy Capristo fährt das Waschmittel im Fahrradkorb spazieren. Die Kampagne löste einen Shitstorm in den Communities aus. Fehlende Glaubwürdigkeit und Authentizität waren die Hauptkritikpunkte.

Fehlende Glaubwürdigkeit und Authentizität waren die Hauptkritikpunkte. Aber wie gelingt erfolgreiches Influencer Marketing?

 

David Eicher von Territory.de hat die wichtigsten Dos & Don’ts zusammengefasst.

 
  • Sehen Sie Influencer als einen strategischen Partner, der bei die Veränderung der Markenwahrnehmung oder Kaufentscheide beeinflusst. 
     
  • Verwenden Sie qualitative KPI’s wie Steigerung der Markenloyalität, positive Beeinflussung Markenimage, Stimulieren Sie von Produkt- und Kaufinteresse.
     
  • Legen Sie die Glaubwürdigkeit des Influencers als wichtigstes Kriterium fest. Dies betrifft die Person und Posts der Person an sich.
     
  • Setzen Sie auf langfristige Influencer Relations statt punktueller Kampagnen wir in der klassischen Werbung.
     
  • Honorieren Sie Leistung durch transparent festegelegt KPI’s.
     
  • Nutzen Sie bestehende „Markenbotschaftert“. Corporate Influencer sind bereits überzeugte Markenfans, Stammkunden und eigene Mitarbeiter.
 
 
  • Betrachten Sie Influencer nicht als „Mediakanal“. Klassische Ziele wie Reichweite sind allenfalls Zusatzziele.
     
  • Bewerten Sie die Influencer-Kampganen nicht wie Media-Kampagnen mit quantitativen Zielen.
     
  • Setzen Sie nicht auf wenige, zur Zeit besonders angesagte Influencer. Dies brigt das Risiko von Streuverlusten.
     
  • Vermeiden Sie temporäre Kampagnen und die Darstellung unnatürlicher Situationen.
     
  • Belohnen Sie Influencer nicht für das reine Vermitteln von Botschaften. Engagement, Zeitaufwand und Honorierung von Kreativität und damit verbundene Kosten sind objektive Vergütungsfaktoren.




     
 

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Eicher.David@territory.de
www.territory.de

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