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02.11.2022

Die Sportklettern WM 2023 soll die beste WM aller Zeiten werden

Wir haben Martin Rhyner (COO, Sportklettern WM 2023) drei Fragen zur Sportklettern WM 2023 in Bern gestellt.

1. Herr Rhyner, die WM Sportklettern 2023 soll die «beste Sportkletter-WM aller Zeiten» werden. Was zeichnet diese aus?

Das ist richtig, wir setzen in der Organisation und Durchführung der WM hohe Ansprüche an uns selbst. Geleitet werden wir dabei durch unsere drei Grundsätze «No compromise», «No damage» sowie «No barriers». Diese bedeuten, dass wir bereits in der Organisation, z.B. im Umgang mit Partnern und Mitarbeitenden, grossen Wert auf Transparenz und Fairness legen. Ausserdem wollen wir Umwelteinwirkungen minimieren, z.B. dadurch, dass in jedem Ticket die öV-Anreise innerhalb der ganzen Schweiz inkludiert ist. Ein für uns äusserst wichtiges Thema ist zudem die Inklusion – erstmals finden die Wettkämpfe im Paraclimbing nicht vor oder nach den Wettkämpfen der anderen Athlet:innen statt, sondern werden, wie das Wort Para eigentlich aussagt, parallel zu diesen ausgetragen.

2. Sie sprechen das Thema Inklusion an und die zeitliche Integration der Paraclimbing-Wettkämpfe in den Wettkampf-Zeitplan. Welche weiteren Massnahmen planen Sie, um Ihrem Slogan «No barriers» gerecht zu werden?

Im Vordergrund steht hier die Zusammenarbeit mit PluSport - dem Dachverband für Behindertensport. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Alpenclub SAC konnte im vergangenen Jahr ein Nationalkader im Paraclimbing aufgebaut werden - mit bereits erfolgreichen Teilnahmen an internationalen Wettkämpfen. Natürlich hoffen wir auch bei der WM auf ein erfolgreiches Schweizer Paraclimbing-Team.

Bei den Promotionsmassnahmen der WM wird ein besonderer Fokus auf die Präsenz an parasport-spezifischen Veranstaltungen gelegt, u.a. der Plusport-Tag, bei dem mit über 1500 Teilnehmenden und Besuchenden gerechnet wird, die dort einen Einblick in verschiedene Para Sportarten erhalten. Ausserdem werden Parasport-Athlet:innen in den Promotionsmassnahmen, z.B. auf Plakaten und in Anzeigen, stets gleichberechtigt präsent sein wie andere Athlet:innen.

Während der WM wird vor der Arena ein Erlebnis-Village aufgebaut sein. In diesem Village dreht sich alles um die Themen Outdoor-Sport, Natur und eben Inklusion. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern sind diverse Sensibilisierungs-Massnahmen geplant, bei denen Besucher:innen selbst erleben können, was es bedeutet, mit einem Handicap zu leben oder auch zu klettern.

3. Was bedeutet das für zukünftige Events? Wie erreichen Sie eine nachhaltige Wirksamkeit Ihrer Massnahmen?

Wir hoffen, dass wir mit den Massnahmen vor und während der WM ein Vorbild für andere Events, auch in anderen Sportarten, sind. Gerade durch die Zusammenarbeit mit PluSport sehen wir grosses Potential, unser Konzept in Zukunft auch bei anderen renommierten Grossveranstaltungen umzusetzen.

Ein wichtiges Thema ist natürlich auch die Finanzierung der Events: durch die Integration der Parawettkämpfe können Synergien genutzt werden. Doppelte Infrastruktur-Aufwände sowie Werbekampagnen können vermieden werden und die jeweiligen Sponsoren profitieren von einem erweiterten Zielpublikum. Die Parathlet:innen, die den Spitzensport zumeist neben ihrem Job betreiben und selbst finanzieren müssen, erfahren durch die Präsenz der Sponsoren ausserdem eine erhöhte Wertschätzung und Aufmerksamkeit für ihre Leistungen.

Für die Nachhaltigkeit der Massnahmen wünschen wir uns ganz besonders, dass wir bei den Zuschauer:innen der Paraclimbing-Wettkämpfe eine Begeisterung für die unglaublichen Leistungen der Athlet:innen wecken können und sich das «Feuer des Parasports» somit weiter verbreitet.

Weitere Infos zur WM 

Kontakt

PluSport
René Pfister (Events & Sponsoring)
E-Mail: pfister@plusport.ch
Web: plusport.ch

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