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09.02.2021 // Gabriele Griessenböck

Der Lockdown verändert das Sportverhalten massiv

Reisen vermissen die Österreicher in Lockdown-Zeiten – gleich nach dem Treffen mit der Familie und Freunden - am meisten. Das Sport- und Freizeitverhalten hat sich durch Lockdown-Erfahrungen und die Einschränkungen massiv verändert. Wie sehr, das zeigt eine umfassende Studie "aktives Sportverhalten und passiver Sportkonsum" durch die OBSERVER Brand Intelligence GmbH. Beim SPORT.TOURISMUS.FORUM am 4. März wird die Studie im Detail präsentiert.  

Das Ergebnis der Studie auf den Punkt gebracht: Sport ist für einen Großteil der Bevölkerung (66%) wichtig, hat aber besonders im Lockdown gelitten. Die aktive Ausübung sowie der passive Konsum sind zurückgegangen. Das ist auch schlecht für die wirtschaftliche Situation des Sports in Österreich. In der Studie von Observer wurden 2000 Personen im Oktober 2020 aus allen demographischen Gruppen (regional, Einkommen, Alter, Geschlecht) repräsentativ befragt.

Die sportliche Aktivität hat sich insgesamt über alle Altersgruppen verschlechtert. Im Beobachtungszeitraum (vor dem 2. Lockdown in Österreich) haben knapp ein Drittel der Befragten (28 %) weniger Sport betrieben als zuvor. Das Sport- und Freizeitverhalten hat sich also durch Lockdown-Erfahrungen und die weiteren tatsächlichen und empfundenen Einschränkungen massiv verändert. Bemerkenswert ist, dass Frauen ihre sportliche Aktivität signifikant ausgebaut haben: 22 % gaben an, mehr Sport aktiv betrieben zu haben, während dies bei nur 17 % der Männer der Fall war. Auffallend: Mehr als doppelt so viele über 70-Jährige haben sich weniger bewegt als unter 29-Jährige mehr Sport betrieben haben. 

Passiver Sport-Konsum 

Ein interessantes Ergebnis gibt es auch beim medialen Sport-Konsum: Während Sport im TV um 10 % mehr konsumiert wurde, hat der Sport-Streamingbereich um 9 % Punkte abgenommen. Dieser ist vor allem für kleinere Sportarten von größerer Bedeutung. Weniger überraschend: Sportveranstaltungen wurden von den Befragten um 59% seltener besucht als in Vorkrisenzeiten. Der Sport-Konsum im linearen Fernsehen wurde getrennt von den Video-Streamingdiensten unterschieden abgefragt. Gerade für Sport-Interessierte ist das Angebot hier sehr stark. Einerseits in den Breitensport-Arten, aber auch im Bereich vom Interesse an Sportarten, die es seltener ins Primetime-Fernsehen schaffen oder in Österreich weniger Aufmerksamkeit bekommen.

Die Observer-Studie im Detail finden Sie hier: Studie von Oktober 2020 

Kontakt

Observer GmbH
Florian Laszlo (Geschäftsführer)
E-Mail: laszlo@observer.at
Web: observer.at

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