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29.09.2026 // RLSW Regionalliga Südwest & Beyer Görges

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Von der Vernetzung zum Relaunch

Die Regionalliga Südwest hat ihren digitalen Auftritt umfassend überarbeitet. Gemeinsam mit Beyer Görges entstand eine neue Plattform mit überarbeiteter Nutzerführung, modernem Design, direkten Verknüpfungen zu Ticketing und Fanshops sowie neuen technischen Schnittstellen. Zusammengebracht wurden die beiden Partner im Rahmen des ESB Matchmakings. Im Expertview sprechen Adam Salman (Regionalliga Südwest), David Görges und Joshua Beyer (beide Beyer Görges) über die Anforderungen an einen zeitgemässen Webauftritt, den gemeinsamen Entwicklungsprozess und die Frage, wie digitale Lösungen auch für Sportorganisationen abseits der grossen Profiligen neue Möglichkeiten schaffen.

Was war der konkrete Anlass für den Relaunch der Website – und warum fiel die Wahl bei der Umsetzung auf Beyer Görges?

Adam Salman: Der Relaunch war Teil unserer Weiterentwicklung als Liga. Wir wollten die Vereine und ihre Angebote sichtbarer machen und Informationen für Fans, Medien und Partner leichter zugänglich halten. Die Website sollte außerdem eine Grundlage bieten, auf der wir weitere digitale Angebote aufbauen können. Beyer Görges hat uns im Gespräch schnell gezeigt, dass das Team sowohl die Anforderungen einer Liga als auch die Perspektive der einzelnen Clubs versteht. Zusammengekommen sind wir über das ESB Matchmaking.

Was war für euch die besondere Herausforderung, den digitalen Auftritt einer Liga mit vielen unterschiedlichen Clubs und Zielgruppen neu zu denken?

David Görges: Eine Liga muss zugleich Absender und Bühne sein. Sie hat eine eigene Identität, lebt aber von 18 Clubs mit unterschiedlichen Geschichten, Angeboten und Arbeitsweisen. Daraus darf digital kein Sammelsurium werden. Wir mussten eine klare Orientierung schaffen: Wer schnell Tabelle, Spiel oder Verein sucht, soll sofort ans Ziel kommen. Zugleich brauchen News, Videos und die Inhalte der Clubs genug Raum, damit die Liga lebendig wirkt. Diese Balance zwischen einheitlichem Auftritt und Vielfalt war für uns die eigentliche Aufgabe.

Was waren aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungen an die neue Plattform sowohl für die Vereine und Partner als auch für die Fans?

Adam Salman: Für Fans stand im Vordergrund, die wichtigsten Informationen ohne Umwege zu finden: Spiele, Ergebnisse, Tabelle, Neuigkeiten und die Angebote der Vereine. Für die Clubs war entscheidend, dass sie auf der Plattform sichtbar werden und Fans von dort unkompliziert zu ihren eigenen Ticket- und Fanshops gelangen. Als Liga brauchten wir ausserdem ein System, mit dem Inhalte im Alltag gut gepflegt werden können und das sich für künftige Funktionen und Schnittstellen weiterentwickeln lässt. Auch Partner sollten in einem professionellen Umfeld erkennbar sein.

Von Konzeption und UX/UI über Design bis zu Backend und CMS: Wie wurde aus den Anforderungen der Regionalliga Südwest die neue Plattform?

Joshua Beyer: Wir haben zunächst gemeinsam sortiert, welche Aufgaben die Website für welche Zielgruppen erfüllen soll. Daraus entstanden die Seitenstruktur, die Wege zu Spielbetrieb, Clubs und Inhalten sowie ein Design, das die Regionalliga als Liga erkennbar macht und ihren Vereinen Platz gibt. Anschliessend haben wir Gestaltung und Funktionen im Frontend und Backend umgesetzt. Die redaktionelle Grundlage ist unser CMS Superkraft: Inhalte lassen sich damit flexibel aufbauen und pflegen. Bei den technischen Anbindungen war uns wichtig, den aktuellen Bedarf sauber abzubilden und zugleich Raum für den weiteren Ausbau zu lassen.

Die neue Website soll auch den Markenauftritt der Regionalliga Südwest stärken. Welche Rolle spielt die digitale Plattform heute für die Positionierung der Liga – und was sollte sie über die Marke vermitteln?

Adam Salman: Die Website ist oft der erste direkte Kontakt mit der Regionalliga Südwest. Dort muss sichtbar werden, wofür unsere Liga steht: für sportlichen Wettbewerb, starke regionale Verwurzelung und Vereine mit jeweils eigener Identität. Wir wollen die Liga als Ganzes professionell präsentieren, ohne die Clubs hinter einer Dachmarke verschwinden zu lassen. Dafür ist die Plattform mehr als eine digitale Ergebnistafel. Sie gibt den Geschichten und Angeboten aus dem Südwesten einen gemeinsamen Ort.

Welche Besonderheiten bringen Sportorganisationen abseits der grossen Profiligen mit und welche Chancen werden bei digitalen Projekten dort häufig unterschätzt?

David Görges: In vielen Clubs und Ligen ausserhalb der großen Profiligen sind Zeit und Ressourcen knapp, während die Erwartungen der Fans an digitale Angebote längst hoch sind. Deshalb muss eine Lösung redaktionell beherrschbar sein und im Alltag tatsächlich helfen. Gleichzeitig gibt es hier einen grossen Vorteil: Die Nähe zwischen Clubs, Menschen und Regionen liefert Inhalte, die keine künstliche Inszenierung brauchen. Wenn eine Plattform diese Geschichten auffindbar macht und Fans von der Liga zu den Angeboten der Vereine führt, entsteht ein konkreter Mehrwert – auch ohne das Budget einer Bundesligaorganisation.

Ticket- und Fanshops der Vereine sind direkt verlinkt; neue Schnittstellen bilden die Grundlage für weitere Angebote. Was verändert sich dadurch im Alltag für Clubs, Fans und Partner?

Adam Salman: Für Fans werden die Wege kürzer: Sie informieren sich über die Liga und gelangen von dort direkt zu Ticket- und Fanshops der Clubs. Die Vereine erhalten dadurch einen weiteren sichtbaren Zugang zu ihren eigenen Angeboten. Für uns in der Geschäftsstelle ist wichtig, Inhalte zentral und nachvollziehbar pflegen zu können. Die neuen technischen Schnittstellen schaffen zudem eine Grundlage, Informationen künftig effizienter bereitzustellen und weitere Angebote einzubinden. Das ist ein Prozess, den wir gemeinsam mit den Vereinen Schritt für Schritt weiterführen.

Was nehmt ihr aus dem Projekt für künftige Relaunches von Sportorganisationen mit?

Joshua Beyer: Die entscheidende Frage steht vor dem ersten Screenentwurf: Welche Informationen braucht ein Fan in welchem Moment – und wer hält sie später aktuell? Wenn man die redaktionellen Abläufe und die Bedürfnisse der Clubs früh mitdenkt, entstehen bessere Entscheidungen für Navigation, Gestaltung und Technik. Ausserdem sollte ein Relaunch nicht als Schlusspunkt geplant werden. Gerade bei einer Liga verändern sich Inhalte, Angebote und Anforderungen laufend. Die Plattform muss mitwachsen können, ohne dass die tägliche Pflege kompliziert wird.

Das Projekt ist aus einem ESB Matchmaking entstanden. Was hat aus eurer Sicht dazu beigetragen, dass aus dem ersten Kontakt eine erfolgreiche Zusammenarbeit wurde?

Adam Salman: Das ESB Matchmaking hat den ersten Kontakt ermöglicht. Für uns war danach ausschlaggebend, dass Beyer Görges nicht mit einer fertigen Lösung kam, sondern zugehört und unsere Anforderungen aufgenommen hat. So konnten wir schnell über konkrete Ziele und Prioritäten sprechen.

David Görges: Wir haben früh gemerkt, dass die Regionalliga Südwest die Website als langfristige Aufgabe versteht. Das passte zu unserem Ansatz: erst die Nutzer und die Abläufe verstehen, dann gestalten und entwickeln. Aus einem ersten Gespräch wurde eine Zusammenarbeit, in der wir Entscheidungen gemeinsam treffen und die Plattform weiterentwickeln können.


Kontakt

Beyer Görges GmbH
David Görges (Gründer & Geschäftsführer): david@beyergoerges.com
Joshua Beyer (Gründer & Geschäftsführer): joshua@beyergoerges.com
Web: beyergoerges.com

RLSW Regionalliga Südwest GmbH
Adam Salman (Manager Marketing & Kommunikation): adam.salman@regionalliga-suedwest.de 
Web: regionalliga-suedwest.de

Weitere Interessen:

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