Erstes Treffen und Leistungsdiagnostik der offiziellen „LzdM-Staffel“ in Damp 14.03.2012

Zehn Läuferinnen und Läufer nutzen ihre Chance, um nach dem offiziellen Meldeschluss doch noch beim Lauf zwischen den Meeren 2012 mitmachen zu können. Als sich am 9. Februar, nach gerade einmal 81 Tagen, 600 Staffeln für das Laufevent gemeldet hatten, bestand nur noch die Möglichkeit, an dem Online-Gewinnspiel des Veranstalters teilzunehmen und auf einen Startplatz in der offiziellen „LzdM- Staffel“ zu hoffen.

Am Freitag, den 9. März 2012, trafen sich die Gewinner zum Kennenlernen und zur vorbereitenden Leistungsdiagnostik im Deutschen Zentrum für Präventivmedizin in Damp. Schon morgens um 08:15 Uhr ging es im Deutschen Zentrum für Präventivmedizin los - mit dabei die zehn Gewinnerinnen und Gewinner des Lauf-zwischen- den-Meeren-Gewinnspiels aus ganz Schleswig-Holstein und Hamburg. Nach der Begrüßung durch den Ärztlichen Leiter Dr. Matthias Grünhagen und durch das Team des Deutschen Zentrums für Präventivmedizin, wurde die „gecastete“ LzdM- Staffel mit Trikots und Laufhosen der Textilgroßhandlung Heinrich Knievel OHG aus Kiel ausgestattet. Im Anschluss daran nahmen die Staffelmitglieder auf dem Fahrrad zum Belastungs-EKG Platz. Ergebnis: Alle Mitglieder der offiziellen „LzdM-Staffel“ sind gesund und körperlich belastbar.

Nach einer Pause von zwei Stunden, in denen das Staffelteam Zeit hatte, um sich näher kennen zu lernen, führte das Team des Deutschen Zentrums für Präventivmedizin einen Laktatstufentest mit den Teilnehmern durch. Die Läuferinnen und Läufer absolvierten drei Läufe von jeweils 800 Metern in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, um ihre aerob-anaerobe Schwelle ermitteln zu lassen. Die Kenntnis der eigenen aerob- anaeroben Schwelle erlaubt dann ein gezieltes und effektives Ausdauertraining. Die Trainingssteuerung erfolgt über individuelle Herzfrequenzempfehlungen, die mittels Puzlsuhr überwacht werden können.“

Die Laktatleistungsdiagnostik ist im Ausdauersport, wie zum Beispiel beim Jogging, Radfahren oder Schwimmen, eines der wichtigsten und genauesten Instrumentarien zur individuellen Trainingssteuerung und hilft zu vermeiden, falschen Zielen hinterherzulaufen“, erklärt Dr. Matthias Grünhagen, Ärztlicher Leiter des Deutschen Zentrums für Präventivmedizin. „Dabei ist die Laktatleistungsdiagnostik nicht nur für ambitionierte Leistungssportler geeignet. Gerade auch Patienten mit manifesten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus und Bluthochdruck, ist eine sportmedizinische Leistungsanalyse und eine individuell angepasste Trainingsintensität zu empfehlen.“

Das Team der offiziellen „LzdM-Staffel“ war nach dem Laktat- stufentest und den Trainingsempfehlung von Dr. Grünhagen mehr als überrascht. „Wenn ich mit einer so niedrigen Herzfrequenz trainiere, laufe ich im Wettkampf dann wahrscheinlich schneller. Das hätte ich nie gedacht“, sagt Iris Koch aus Oelixdorf. „Viele Läuferinnen und Läufer belasten sich im Training zu hoch und merken teilweise gar nicht, dass sie sich überfordern“, erklärt Dr. Matthias Grünhagen. „Umso wichtiger ist die Leistungsdiagnostik, um einem ineffizienten und gegebenenfalls gesundheitsschädlichen Training vorzubeugen – das gilt insbesondere auch für Breitensportler.“ Die zehn Läuferinnen und Läufer der „LzdM-Staffel“ wissen nun, wie sie sich optimal auf den Lauf zwischen den Meeren am 2. Juni 2012 vorbereiten können. Für das erste gemeinsame Training hat sich das Team bereits verabredet. „Im April werden wir alle gemeinsam schon einmal die Strecke erkunden und wissen dann, wo wir uns ungefähr unter den 600Staffeln einzuordnen haben“, sagt Arne Clasen aus Haselund. „Der Tag im Deutschen Zentrum für Präventivmedizin in Damp war für alle ein großer Gewinn, hat uns viele neue Erkenntnisse für das eigene Training gebracht und dazu sehr viel Spaß gemacht.“

 

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