management tools: Andreas Logk neuer CEO im Research Bereich 24.08.2016

Interview | management tools research AG | Business Development | Digitalisierung

Andreas Logk löste zu Anfang August den ehemaligen vsms-Verbandspräsidenten Roland Rosset als CEO der management tools research AG ab. Der frischgebackene Chef des research-Bereichs von management tools spricht über seine neue Rolle, aktuelle Branchenentwicklungen und seine Ziele.

Hallo Andreas. Nochmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe. Du bist nun seit 3 Wochen neuer Geschäftsführer der management tools research AG. Was war Deine erste Amtshandlung?
Ich habe zunächst die Möglichkeiten des Homeoffice abgeschafft und das  firmeneigene Seegrundstück für alle Mitarbeiter sperren lassen. So kann ich es alleine nutzen. (lacht) Na gut, Spass beiseite. Es waren projektorganisatorische Pendenzen. Schliesslich sehe ich mich immer noch als Projektleiter. Mein berufliches Selbstverständnis ändert sich ja nicht von heute auf morgen aufgrund der neuen Position. Und auch wenn ich nun etwas weniger Zeit für intensive Projektarbeit haben werde, möchte ich mich nicht gänzlich von der Projektfront zurückziehen. Operative Projektarbeit ist enorm wichtig, um den guten Draht zu unseren Kunden und zu meinem Team aufrechtzuerhalten und auch das Gespür für den Markt nicht zu verlieren. Davon bin ich überzeugt. Und das wird mir bei uns als mittelständischem Unternehmen auch weiterhin möglich sein.

Wie hast Du Dich auf die neuen Aufgaben vorbereitet?
Ich war die letzten siebeneinhalb Jahre als COO und Mitglied der Geschäftsführung bereits in einer leitenden Position. Das ist, zusammen mit meiner über 12-jährigen Branchenerfahrung, meine fachliche Vorbereitung. Die notwendigen soft skills, wie bspw. unternehmerische Intuition oder Augenmass im Umgang mit meinen Kolleginnen und Kollegen, lernt man ja ohnehin on-the-job, da kann man sich nicht planmässig vorbereiten. Ich denke, dass ich mit dem tollen Team und einer gesunden Mischung aus Selbstvertrauen und Respekt gut aufgestellt bin für die neue Verantwortung.

Und was erwartest Du für Deine Zeit als CEO?
Als Leiter des operativen Geschäfts hatte ich bisher insbesondere den research-Bereich der management-tools-Gruppe im Blick. In meiner neuen Rolle vertrete ich uns nun nicht nur noch stärker nach aussen, sondern auch innerhalb unserer Holding, die sich ja aus zwei weiteren Firmen konstituiert: unseren Abteilungen für Medienbeobachtung und Business Development. Hier werden mir natürlich weniger operative, sondern vielmehr strategische Entscheidungen abverlangt. Und darauf freue ich mich ganz besonders, weil ich die Zukunft von management tools research und des gesamten Unternehmensverbundes nun noch aktiver mitgestalten kann. Mit unternehmerischem Selbstvertrauen in der heutigen Zeit zu agieren, ist die grössere Herausforderung.

Apropos Zukunft: Das Research Business hat es nicht leicht in den letzten Jahren. Wie siehst Du diese Entwicklung?
Grundsätzlich stimmt das schon, die Branche hat sich sicherlich verändert, insbesondere aufgrund der Digitalisierung und zunehmenden Vernetzung. Allerdings habe ich auch den Eindruck, ohne dieses Phänomen bagatellisieren zu wollen, dass unsere Zunft noch immer gerne dem von Wilhelm Kampik beschriebenen «Mafo-Blues» verfällt und das Problem grösser geredet wird als es ist. Nichtsdestotrotz kommen grosse Herausforderungen auf uns zu. Und ich bin davon überzeugt, dass man auf die Veränderungen nicht nur reagieren darf. Proaktiv und mit unternehmerischem Selbstvertrauen in der heutigen Zeit zu agieren, ist unerlässlich und vermutlich die grössere Herausforderung.

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