
Dabei sein ist nicht alles – ESB-Netzwerk tagt auf Mallorca„Dabei sein ist nicht alles“ war die klare Aussage, die sich durch die Diskussionen rund um Social Media im Sport beim ESB-Unternehmerforum zog. Olaf Markhoff, Leiter Unternehmenskommunikation bei Nike Deutschland zeigte, wie es der Weltkonzern schafft, eigene Communities zu schaffen und z.B. mit dem Human Race weltweit über 1 Million Läufer zu Markenbotschaftern zu machen.
Dass es bei den deutschen Clubs in allen Ligen noch deutlichen Nachholbedarf gibt und die Präsenzen bei Facebook & Co. Teilweise sehr amateurhaft genutzt werden, belegte Mario Leo, CEO Result Sports, mit vielen Zahlen und Beispielen. So findet man auf der Suche nach der Facebook-Seite des Hamburger SV über 100 Seiten, die offizielle Seite ist jedoch nicht unter den Resultaten. „Ganz essentiell ist, dass ich mir darüber klar werde, was für Ziele ich eigentlich erreichen will. Für Clubs muss ein Ziel sein, mehr Besucher auf die Homepage zu locken, um dann auch mit Ticketabsatz, Merchandising usw. profitieren zu können“, so Leo.
Wie Event-Veranstalter mit Social-Media und viralem Marketing Geld verdienen können, verdeutlichte Urs Häusler (Amiando AG). In dem Ticketkäufer Rabatte weitergeben und Anbieter Vermittlungsprovisionen bekommen, schafft Amiando für Events mit der Integration in Twitter, Facebook und weitere Dienste eine effiziente Möglichkeit, mehr Teilnehmer für ein Event zu akquirieren.
Das Thema Social Media sorgte bei den rund 60 Teilnehmern beim ESB-Unternehmerforum auf Mallorca für viel Diskussionsstoff. Zeit für Diskussionen und neue Kontakte hatten die Teilnehmer im perfekten Ambiente des RobinsonClubs Cala Serena zu genüge. Ein ganzes Wochenende lang treffen sich mittlerweile traditioniell die Inhaber und Führungskräfte der ESB-Partner, dem grössten Netzwerk im Sportbusiness, zum Networking-Event auf der Mittelmeerinsel.
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