
anläßlich des Kongresses "effektivität mit emotion" am 28.04.03 in Frankfurt
Wie bekommt man mediale Aufmerksamkeit? Dieter Bohlen, Oliver Kahn und Miss Germany helfen!
Effektive Kommunikation durch Prominente – Kongress zeigt wie es geht
Trotz Werbeflaute ist die tägliche Dosis an Informationen und Werbung hoch. Die Werbetreibenden finden selten die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätten: Werbung und Sponsoring mit Prominenten ist zum Erfolgsrezept aus dieser Kommunikationskrise geworden: Man nehme Dieter Bohlen, Oliver Kahn, einen „Superstar“, Claudia Pechstein oder Anni Friesinger und schon ist die mediale Öffentlichkeit da. Am 28. April anlässlich des Kongresses „effektivität mit emotion“ findet erstmals ein Forum zum Thema „Prominenten-Marketing“ statt. Experten aus Marketing und Medien analysieren auf Einladung der ESB Europäische Sponsoring-Börse die Mechanismen des Wechselspiels von Prominenten, Medien und Markenartikel.
Prof. Dieter Herbst, Verfasser des soeben erschienen Buches „Der Mensch als Marke“ zeigt, die Mechanismen mit denen Menschen zu Marke werden. Praktische Erfahrungen mehrerer Jahrzehnte bringt Horst Klemmer, Manager der Miss Germany Wahlen mit. Er zeigt, wie Stars „geschaffen“ werden und wie welche Prominente mit Sponsoren und Werbepartnern zusammenarbeiten können. Bei einer Podiumsdiskussion wird die amtierende Miss Germany Babett Konau Rede und Antwort stehen.
Das Zusammenspiel von „Prominenten, Medien und Marken“ funktioniert generell sehr gut. Aber ohne Zweifel ist, dass nicht jeder Prominente zu jeder Marke passt: Hans-Peter Drews, INRA Deutschland, erläutert welche „Paarungen“ erfolgsversprechend sind und welche Risiken für Marken oder Prominente bestehen. Heinz Abel, IFM Medienanalyse zeigt am Beispiel des Spitzensports, dass die mediale Präsenz von Prominenten äusserst unterschiedlich ist. Am Beispiel von Kragen-, Stirn- oder Brust-Logos wird verdeutlicht, wie lohnend manches Engagement und wie gering der Nutzen anderer Partnerschaften einzuschätzen ist.
Besonders effektiv kann der Einsatz von Prominenten für Werbezwecke sein, wenn diese „Personen aus dem öffentlichen Leben“ sind und daher Ihr Abbild ohne den Erwerb teuerer Rechte genutzt wird. Aber was ist rechtlich zulässig, wo ist die Grauzone und was sollte unter keinen Umständen gemacht werden? Ulrike Gossmann und Jan Mahler von der dpa Deutsche Presse-Agentur zeigen auf, wie „Angela Merkel in der Sixt-Werbung“ und andere Beispiele der Werbung mit den Abbildern prominenter Menschen zu beurteilen sind.
Es liegt auf der Hand: Durch den Einsatz von Prominenten in Werbung oder Sponsoring kann für eine vielfache Aufmerksamkeit im Vergleich zu anderen Kampagnen gesorgt werden. Der Kongress zeigt wie diese „Effektivität mit Emotion“ erreicht werden kann. Eingebettet in den gleichnamigen Kongress ist das „Forum Prominenten-Marketing“ zusammen mit den Veranstaltungen „Jugend- und Kids-Marketing“ und „event-day“, der bereits zum fünften Mal anlässlich der Marketing-Services stattfindet. Die Marketing-Services, Deutschlands grösste Marketing- und Kommunikations-Messe, findet vom 28. bis 30. April 2003 in Frankfurt statt.